Andi A. MüllerLicht, Video

Andi A. Müller, geboren 1960 in Basel, Schweiz, studierte in der Videoklasse der Schule für Gestaltung in Basel. An der Kunstakademie Düsseldorf war er Meisterschüler der Bildhauerei, Installations- und Videokunst bei Nam June Paik. Darüber hinaus studierte ...

Andi A. Müller, geboren 1960 in Basel, Schweiz, studierte in der Videoklasse der Schule für Gestaltung in Basel. An der Kunstakademie Düsseldorf war er Meisterschüler der Bildhauerei, Installations- und Videokunst bei Nam June Paik. Darüber hinaus studierte er Kunstpsychologie bei Friedrich Wolfram Heubach sowie experimentelle Ästhetik bei Oswald Wiener. Als Live-Video-Performer ist er seit 1989 ein Pionier der Visuals-Szene. Neben der Arbeit an internationalen Ausstellungen und Installationen ist er 3D-Artist und -Animator für wissenschaftliche Visualisierung und erledigt Auftragsarbeiten für Museen, Kunst, Institutionen und Forschung. Ab 2004 war er als Videodesigner für Oper und Schauspiel am Theater Basel für Nigel Lowery (»Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny«), Albrecht Hirche (»Elementarteilchen«), Robert Schuster (»Die Nase«), Karin Beier (»Così fan tutte«), Dani Levy (»Freie Sicht aufs Mittelmeer«) und Claus Guth (»Il barbiere di Siviglia«) tätig. Seit 2006 ist er Videomeister & Videodesigner am Schauspielhaus Zürich. Dort entwarf er Live-Videos für Matthias Hartmann (»pool (no water)« und »Sex«) und Videos u. a. für Thomas Koerfer (»Liebestraum«), Samir Jamal Aldin (»Motortown«), Stefan Kaegi von Rimini Protokoll (»Heuschrecken«), Lola Arias (»Ciudades Paralelas«), Barbara Frey (»Der Prozess«), Stefan Pucher (»Endspiel«), Daniela Löffner (»Agnes«), Heike M. Goetze (»Stiller«), Thomas Jonigk (»Biokhraphia«), Leonhard Koppelmann (»Rechnitz (Der Würgeengel)«), Karin Henkel (»Elektra«), Werner Düggelin (»Volpone« und »Schönes«) sowie Dani Levy (»Schweizer Schönheit«).
Seit 2004 arbeitet er kontinuierlich zusammen mit Claus Guth und Christian Schmidt u. a. bei den Salzburger Festspielen bei »Le nozze di Figaro« und »Fidelio«, an der Deutschen Oper am Rhein bei »Il barbiere di Siviglia«, am Gran Teatre del Liceu Barcelona sowie am Opernhaus Zürich bei »Parsifal«, am Teatro alla Scala Mailand und dem Royal Opera House Covent Garden London bei »Die Frau ohne Schatten«, mit der Canadian Opera Company Toronto bei »Le nozze di Figaro«, mit der Tokyo Nikikai Opera Foundation bei »Parsifal«, am Tokyo Bunka Kaikan bei »Le nozze di Figaro«, an der Opéra Bastille Paris bei »Rigoletto« und am Teatro Real Madrid bei »Parsifal« und »Rodelinda«.