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21. März 2017

Kammerkonzert VI

Bläserquintett der Staatskapelle Berlin

Das Bläserquintett der Staatskapelle Berlin unternimmt eine musikalische Entdeckungsreise zu zwei Komponisten, die die Musikkultur ihrer Zeit erheblich geprägt haben und doch weitgehend dem Vergessen anheim gefallen sind: der Prager Josef Bohuslav Foerster ...

Das Bläserquintett der Staatskapelle Berlin unternimmt eine musikalische Entdeckungsreise zu zwei Komponisten, die die Musikkultur ihrer Zeit erheblich geprägt haben und doch weitgehend dem Vergessen anheim gefallen sind: der Prager Josef Bohuslav Foerster und der langjährige Münchner Musikprofessor Ludwig Thuille. Beide standen in den Jahren um 1900 in engem Austausch zu den führenden Komponisten wie Richard Strauss oder Gustav Mahler und entwickelten jenseits der großen Vorbilder originelle Handschriften. Dazwischen steht noch ein Abstecher nach Argentinien auf dem Programm: mit Astor Piazzollas nach Vivaldis Vorbild modellierten »Vier Jahreszeiten«, deren Tangoklänge durch die Bläser, die im Tango Argentino eigentlich fehlen, eine ungewöhnliche Interpretation erfahren.


JOSEF BOHUSLAV FOERSTER
Bläserquintett D-Dur op. 95

ASTOR PIAZZOLLA
»Las Cuatro Estaciones Porteñas« (»Die vier Jahreszeiten von Buenos Aires«)
bearbeitet für Bläserquintett von Ulf Guido Schäfer

LUDWIG THUILLE
Sextett für Bläser und Klavier B-Dur op. 6