Ariadne auf Naxos

Opera in a prologue and one act by Richard Strauss
Libretto by Hugo von Hofmannsthal

»Am Ende kämpfte er mit den Tränen. Noch nie ist Publikumsschreck Hans Neuenfels in Berlin so gefeiert worden wie für seine altmeisterliche Inszenierung der »Ariadne auf Naxos« von Richard Strauss. Es ist die beste Neuenfels-Produktion seit dem Berliner ...

»Am Ende kämpfte er mit den Tränen. Noch nie ist Publikumsschreck Hans Neuenfels in Berlin so gefeiert worden wie für seine altmeisterliche Inszenierung der »Ariadne auf Naxos« von Richard Strauss. Es ist die beste Neuenfels-Produktion seit dem Berliner Bienen-»Nabucco« und dem inzwischen legendären Bayreuther Ratten-»Lohengrin«. Zugleich dezent und altmeisterlich. Ganz ohne Tiere. Womit sich, in Gestalt einer Versöhnung des alten Abo-Schrecks mit seinem Publikum, womöglich ein Kapitel Berliner Theater- als Skandalgeschichte schließt.« (Die Welt, 16. Juni 2015)

Die ursprünglich als Einakter konzipierte Oper »Ariadne auf Naxos« kreist um die Selbst-Begegnung der um ihre verratene Liebe trauernden Ariadne (Adrianne Pieczonka) mit den Gespenstern ihrer Einsamkeit. Das Erscheinen der leichtlebigen Zerbinetta (Brenda Rae) führt – nach den Worten des Librettisten Hugo von Hofmannsthal – zu einer »Gegenüberstellung der Frau, die nur einmal liebt, und der, die viele Male sich gibt«. Diese beiden Liebes- und Lebensmodelle werden hier in den Figuren Ariadne und Zerbinetta gegeneinander gestellt, und die sich damit ergebenden Fragestellungen sind es, die Hans Neuenfels, der mit »Ariadne auf Naxos« seine erste Strauss-Oper inszenierte, als ein Zentrum des Stückes sieht. Daneben erleben Sie u.a. Marina Prudenskaya (Der Komponist) und Roberto Saccà (Tenor / Bacchus) sowie Karl-Heinz Steffens am Pult der Staatskapelle Berlin.



    2:30 h | including 1 interval