Vito PrianteSänger (Gast)

Vito Priante wurde 1979 in Neapel geboren und beendete im Jahr 2003 sein Studium am Oriental Institut der Naples University mit einer Arbeit über in Französisch und in deutscher Literatur.

2002 debütierte er in Pergolesis »La serva padrona«, unter ...

Vito Priante wurde 1979 in Neapel geboren und beendete im Jahr 2003 sein Studium am Oriental Institut der Naples University mit einer Arbeit über in Französisch und in deutscher Literatur.

2002 debütierte er in Pergolesis »La serva padrona«, unter der musikalischen Leitung von Arnold Bosman am Teatro Goldoni in Florenz während der Saison 2002/2003 des Opernfestivals Maggio Musicale Fiorentino.

Vito Priante wurde zu großen Festivals und an viele internationale Bühnen geladen, wie beispielsweise an das Teatro alla Scala in Mailand, den Wiener Musikverein, die Bayerische Staatsoper in München, das Teatro La Fenice in Venedig, das Teatro Carlo Felice in Genua, das Teatro Nacional Sao Carlos in Lissabon, das Auditorio Nacional in Madrid, das Wildbad Rossini Belcanto Festival, sowie das Monteverdi Festival in Cremona.

Nach seiner Interpretation von Dissoluto in Azio Corghis zeitgenössischer Oper »Il dissoluto assolto« am Teatro alla Scala, arbeitete Vito Priante mit vielen bedeutenden Dirigenten zusammen, wie zum Beispiel Alain Curtis, Andrea Marcon, Fabio Biondi und Ivor Bolton. 2009 debütierte er am Théâtre des Champs Elysées als Figaro in »Le nozze di Figaro«, unter dem Dirigat von Marc Minkowski und bei den Salzburger Festspielen als Idreno in »Armida« und in »Stabat Mater« von Haydn unter dem Dirigat von Ivor Bolton. Im selben Jahr wurde Vito Priante mit dem XXVIII Franco Abbiati Preis für seine Interpretation von Dallapiccolas »Il prigioniero« am Teatro alla Scala in Mailand, unter der musikalischen Leitung von Daniel Harding und der Inszenierung von Peter Stein ausgezeichnet.

Nach großen Erfolgen im Barock- und Klassikrepertoire, fand er mit seinem Debüt 2009 in der Rolle des Malatesta in »Don Pasquale« am Teatro San Carlo unter Bruno Campanella seinen Weg in das Belcanto Repertoire.

In der Saison 2009/2010 sang er am Amsterdamer Concertgebow in Haydns »Armida«; Leporello in »Don Giovanni« an der Opera de Lyon; Publio in Mozarts »La clemenza di Tito«, sowie in »Tamerlano« am London Royal Opera House. Unter dem Dirigat von Riccardo Muti trat er in Jommellis Oratorium »Betulia liberata« in Salzburg und beim Ravenna Festival auf.

Im Juni 2010 debütierte er in seiner ersten komischen Rolle als Vastiano in Pergolesis »Flaminio« bei dem Festival Pergolesi-Spontini in Jesi, unter dem Dirigat von Ottavio Dantone.

Unlängst war er wieder als Leporello beim Edinburgh International Festival unter Robin Ticciati zu sehen und im November kehrte er an das Teatro Maggio Musicale Fiorentino als Figaro in Mozarts »Le nozze di Figaro« zurück. Er debütierte als Alidoro in Rossinis »La cenerentola« an der Opera de Nice, dirigiert von Evelino Pidò.

Mit dem Orchestra Sinfonica della RAI war er in Turin für Salieris »La Passione di Gesù Cristo« unter dem Dirigat von Ottavio Dantone, sowie am Teatro dell’Opera di Roma als Schaunard in »La bohème«. Seine letzten Engagements waren Leone in Händels »Tamerlano« am Liceu in Barcelona und Figaro in Mozarts »Le nozze di Figaro« bei den Salzburger Festspielen. Ebenfalls zu sehen war er bei der Mozart-Da Ponte Trilogie der Opera de Lyon, als Figaro und Gugliemo.

Kommende Engagements beinhalten u.a. Figaro am Teatro la Fenice, das »Requiem« von Mozart an der Accademia S. Cecilia in Rom, Dandini in Rossinis »L cenerentola» an der Wiener Staatsoper oder auch Escamillo in Bizets »Carmen» am Royal Opera House in London.

Von Vito Priante gibt es bereits einige CD-Aufnahmen, so zum Beispiel Hän »Rodelinda e Floridante« von Georg Friedrich Händel (Deutsche Grammophon), »Pietro il Grande« von Donizetti (Dynamic), »Lo sposo di tre e marito di nessuna«von Cherubini (Dynamic) und »Motezuma« von Vivaldi (Deutsche Grammophon).