Thomas GoergeRegie, Bühne, Kostüm

Thomas Goerge, geboren 1973 in Freising, studierte in Wien an der Universität für angewandte Kunst in der Meisterklasse für Bühnen- und Filmgestaltung.

Seit 2003 ist er freier Künstler und Bühnenbildner.

Er konzipierte Ausstattungen für Regisseure ...

Thomas Goerge, geboren 1973 in Freising, studierte in Wien an der Universität für angewandte Kunst in der Meisterklasse für Bühnen- und Filmgestaltung.

Seit 2003 ist er freier Künstler und Bühnenbildner.

Er konzipierte Ausstattungen für Regisseure wie Dimiter Gotscheff, Christof Nel, Jan Neumann, Christoph Schlingensief und Hermann Schmidt-Rahmer unter anderem am Thalia Theater Hamburg, an den Schauspielhäusern in Bochum, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Köln und Stuttgart sowie an der Wiener Kammeroper, an der Bayerischen Theaterakademie in München und der Deutschen Oper Berlin.

Mit seinen Arbeiten war er bei den Bregenzer Festspielen, der Ruhrtriennale, dem Holland Festival Amsterdam, dem Theatertreffen Berlin, im Museum für moderne Kunst Wien, den KunstFestSpielen Herrenhausen und im Dortmunder Kunstverein vertreten.

Von 2004 bis 2007 arbeitete er am Bühnenbild zu »Parsifal« (mit Daniel Angermayr) bei den Bayreuther Festspielen (musikalische Leitung: Pierre Boulez, Regie: Christoph Schlingensief).

2005 inszenierte er zusammen mit Daniel Angermayr »Venus und Adonis« von John Blow an der Wiener Kammeroper. Im Oktober 2010 richtete er das Bühnenbild für die Uraufführung »Metanoia - über das Denken hinaus« (musikalische Leitung: Daniel Barenboim) an der Staatsoper im Schiller Theater Berlin ein. Im Rahmen des Kulturhauptstadtprojekts »Odyssee Europa« bei RUHR 2010 reiste Thomas Goerges Installation »Trojanisches Pferd« durch die Ruhrregion. Bei der 54. Biennale in Venedig 2011 war seine Bühneninstallation (mit Thekla von Mülheim) »Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir« im Deutschen Pavillon zu sehen. In seine Lehrtätigkeit fallen unter anderem Lehrveranstaltungen und Vorträge an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig, der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Universität der Künste Berlin.

Foto: (c) Carly Schrader