Terry CookSänger (Gast)

Terry Cook hat in mehr als 20 Produktionen an der Metropolitan Oper New York gesungen, darunter die Titelrolle des Porgy in »Porgy und Bess«, »La Gioconda«, »La fanciulla del West« (Neuproduktion), »Il trovatore«, »Un ballo in maschera« (in der Fernsehsendung ...

Terry Cook hat in mehr als 20 Produktionen an der Metropolitan Oper New York gesungen, darunter die Titelrolle des Porgy in »Porgy und Bess«, »La Gioconda«, »La fanciulla del West« (Neuproduktion), »Il trovatore«, »Un ballo in maschera« (in der Fernsehsendung »Live from the Met« des Senders PBS übertragen) und »Les troyens«. Andere Produktionen schließen »La traviata«, »Billy Bud«, »Idomeneo«, »Simon Boccanegra«, »Samson et Dalila«, »Aida«, »Tannhäuser«, »La clemenza di Tito«, »Giulio Cesare«, »Salome«, »Semiramide« sowie »Parsifal« ein. James Levine, der Terry Cook bei einem Auftritt im Weißen Haus begleitet hatte, lobte diesen für seine »großartige, kraftvolle Stimme und vielfältige künstlerische Leistung«.

Der Bassbariton ist mit vielen der bedeutendsten Opernensembles und Sinfonieorchestern auf der ganzen Welt aufgetreten. Engagements mit diversen Orchestern umfassten das New York Philharmonic Orchestra, das Concertgebouw Orchestra, das Chicago Symphony Orchestra, das Philadelphia Orchestra, das Boston Symphony Orchestra, das Cleveland Orchestra, die Los Angeles Philharmonic, das National Symphony Orchestra, das St. Paul Chamber Orchestra sowie die Atlanta, Seattle, Detroit, Baltimore und Houston Symphonies. Terry Cook sang bereits unter namhaften Dirigenten wie James Levine, Charles Dutoit, Seiji Ozawa, Erich Leinsdorf, Robert Shaw, Sir Simon Rattle, Pinchas Zukerman, Trevor Pinnock, Sir Colin Davis, Christopher Hogwood, Vladimir Ashkenazy und Gerard Schwarz.

Terry Cook ist besonders für seine Darstellung der Titelrolle von Gershwins »Porgy und Bess« an der Metropolitan Opera, Opéra Bastille, Houston Grand Opera, Mailänder Scala, Teatro Real in Madrid und bei den Bregenzer Festspielen bekannt. Mit der »Porgy und Bess«-Inszenierung der New York Harlem Productions bereiste er Deutschland, Norwegen, Spanien, Dänemark, Italien und die Niederlande. Außerdem sang er die Rolle des Crown an der Washington National Opera, Lyric Opera of Chicago und Los Angeles Opera.

Bei der Uraufführung von »The John Parker Story« an der Cincinnati Opera war er in der Titelrolle zu erleben, darüber hinaus als Zuane in »La Gioconda« an der Metropolitan Opera und in Bachs »Weihnachtsoratorium« mit dem Xalapa Symphony Orchestra in Mexiko. Kürzlich war Terry Cook in der Rolle des Osmin in Mozarts »Zaide« zu hören, einer neuen gemeinsamen Produktion des Lincoln Center for the Performing Arts, New York, des Barbican Centre in London und der Wiener Festwochen unter der Regie von Peter Sellars und dirigiert von Louis Langrée.

Terry Cook interpretierte auch das große Liedrepertoire, welches Schumanns »Dichterliebe« und Schuberts »Winterreise« mit einschließt, in der Carnegie Hall und auf einer Tour in ganz Asien. Unter seinen Einspielungen lassen sich Beethovens »Chorfantasie« bei den London Records mit dem Cleveland Orchestra unter Vladimir Ashkenazy sowie »Aida« mit James Levine für Sony Classical finden.