Stefano RanzaniDirigent

Als einer der prominentesten Dirigenten seiner Generation gastiert Stefano Ranzani regelmäßig an den wichtigsten Opern- und Konzerthäusern wie dem Teatro alla Scala in Mailand, an der Wiener Staatsoper, der Washingtoner Oper, am Gran Teatre del Liceu ...

Als einer der prominentesten Dirigenten seiner Generation gastiert Stefano Ranzani regelmäßig an den wichtigsten Opern- und Konzerthäusern wie dem Teatro alla Scala in Mailand, an der Wiener Staatsoper, der Washingtoner Oper, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, am Teatro Real Madrid, am Teatro del Maggio Musicale Fiorentino, am Teatro Colón in Buenos Aires, auf dem Glyndebourne Festival, an der Opéra Comique in Paris, der Deutschen Oper in Berlin, am Opernhaus in Zürich, an der Bayerischen Staatsoper München, am Teatro Municipal in Santiago de Chile, an der Dallas Opera und der Hamburgischen Staatsoper.

Des Weiteren widmet er sich dem sinfonischen Repertoire und feierte 1987 ein erfolgreiches Debüt mit dem Orchester der Mailänder Scala, woraufhin er regelmäßig von ihnen eingeladen wird. Stefano Ranzani dirigierte viele namhafte Orchester. Gastdirigent war er u.a beim Maggio Musicale Fiorentino, beim I Pomeriggi Musicali in Mailand, am Mozarteum in Salzburg, beim Orchester des Teatro Regio und dem RAI Orchestra in Turin. Er dirigierte die English Northern Philharmonia, das Orchestra Regionale della Toscana, das Haydn-Orchester Bozen, beim Bayerischen Rundfunk, die Berliner Philharmoniker, die Hamburger Symphoniker, das Tokyo Philharmonic Orchestra und das Stradivari Orchestra.

Von 2007 bis 2008 war Stefano Ranzani Musikdirektor des Teatro Massimo Bellini in Catania.

Zum 150. Geburtstag der Vereinigung Italiens dirigierte er das Orchester des Teatro alla Scala in Warschau, das Orchester des Teatro Carlo Felice di Genova und das Orchestra of Teatro Verdi di Trieste. Im September 2011 eröffnete er die Spielzeit des Teatro San Carlo die Napoli mit einem sinfonischen Konzert. Außerdem hatte er das Vergnügen, das Haydn-Orchester Bozen und das Orchester der Filarmónica de Gran Canaria in Las Palmas zu dirigieren.

Mit Giuseppe Verdis »Aida« eröffnete er die Spielzeit 2012/13 an der Finnischen Nationaloper in Helsinki, gefolgt von der gefeierten Produktion von »La traviata« an der Berliner Staatsoper, der Inszenierung von »Aida« und von »I due Foscari« am Teatro Massimo die Palermo. »Un giorno di regno« führte Stefano Ranzani am Teatro Filarmonico in Verona auf.

Nach München zur Bayerischen Staatsoper kehrte er zur Spielzeit 2013/14 zurück und eröffnete diese mit Giuseppe Verdis »Rigoletto«.

Zu seinen Plänen für zukünftige Spielzeiten zählen die Opern »I vespri siciliani« in Modena und Piacenza, »La Bohème« an der Metropolitan Opera in New York, »Madame Butterfly« an der Bayerischen Staatsoper in München, »Tosca« an der Staatsoper Berlin, »La Bohème« an der Opéra national de Paris, »Simon Boccanegra« und »Lucia di Lammermoor« am Teatro alla Scala. Sinfonische Konzerte wird er mit dem Orchester des Teatro Filarmonico in Verona, dem Orchester I Pomeriggi Musicali in Mailand und dem Haydn-Orchester Bozen geben.

In den letzten Spielzeiten dirigierte er wichtige Inszenierungen wie »Il trittico« an der Metropolitan Opera, »Lucia di Lammermoor« am Teatro del Maggio Musicale Fiorentino, am Teatro Regio di Parma und an der Deutschen Oper Berlin, »I due Foscari« und »Adriana Lecouvreur« am Teatro alla Scala, »Cavalleria rusticana«, »I Pagliacci«, »Un ballo in maschera«, »Simon Boccanegra« und »Stiffelio« am Opernhaus Zürich. »Orleanskaya deva« dirigierte er an der Washington National Opera.

In seiner Heimatstadt Mailand schloss Stefano Ranzani sein Violinstudium 1979 ab. Anschließend studierte er Klavier, Komposition und Dirigieren bei Leonard Bernstein. 1980 wurde er einer der ersten Violinisten des Orchesters des Teatro alla Scala und der Filarmonica della Scala.

1983 begann seine Karriere als Dirigent mit einer Assistenz bei Gianandrea Gavazzeni.