Štefan MargitaSänger (Gast)

2011 steht auf dem Programm des tschechischen Tenors sein Partie-Debüt als Schuiski (»Boris Godunow«) in Chicago.

2012 steht ganz im Zeichen von Loge: eine Neuproduktion »Das Rheingold« in München unter Kent Nagano, sowie Wiederaufnahmen von »Das ...

2011 steht auf dem Programm des tschechischen Tenors sein Partie-Debüt als Schuiski (»Boris Godunow«) in Chicago.

2012 steht ganz im Zeichen von Loge: eine Neuproduktion »Das Rheingold« in München unter Kent Nagano, sowie Wiederaufnahmen von »Das Rheingold« an der Metropolitan Opera in New York und an der Nederlandse Opera in Amsterdam, daneben singt er in Madrid »Boris Godunow«. 2013 sind u. a. »Jenůfa« und »Das Rheingold« in München und »Das Rheingold« in New York geplant, 2014 eine Neuproduktion »Das Rheingold« in Houston.

Stefan Margita hat sich vor allem als Interpret des Laca (»Jenůfa«) einen Namen geschaffen. Diese Partie sang er bereits beim Maggio Musicale Fiorentino unter Semyon Bychkov, in Tel Aviv, in Montpellier, Gent und Antwerpen unter Friedemann Layer, an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin unter Sebastian Weigle, in Liège, beim Glyndebourne Festival, beim Saito Kinen Festival unter Seiji Ozawa, an der Deutschen Oper Berlin unter Jiři Kout, am Théâtre du Châtelet in Paris unter Sylvain Cambreling, an der Houston Grand Opera unter Dennis Russell Davies, in Lyon, mit den Berliner Philharmonikern (konzertant) unter Sir Simon Rattle, in Oviedo und zuletzt mit triumphalem Erfolg in einer Neuproduktion an der Bayerischen Staatsoper 2009 unter Kirill Petrenko.

In der jüngsten Vergangenheit Stefan Margitas gewann das deutsche Repertoire an Bedeutung: Tambourmajor (»Wozzeck«) in Paris unter Jeffrey Tate und James Conlon, in Rom konzertant unter Daniele Gatti, beim Saito Kinen Festival in Japan unter Seiji Ozawa und zuletzt in Lissabon unter Eliahu Inbal. 2005 debütierte er an der Mailänder Scala unter Jeffrey Tate und 2007 in San Francisco unter Donald Runnicles als Walther von der Vogelweide (»Tannhäuser«). In Lissabon gab er im Mai/Juni seinen ersten Froh (»Das Rheingold«), im Juni 2008 gab er in San Francisco unter Donald Runnicles seinen ersten und äußerst erfolg­reichen Loge. Diese Partie sang er auch in den Wiederaufnahmen 2011.

Stefan Margita begann seine internationale Karriere als Kudrjasch (»Katia Kabanowa«) am Grand Théâtre de Genève, eine Partie, die er 2006 auch an der Mailänder Scala unter Sir John Eliot Gardiner sang. Als Filka Morozow (»Aus einem Totenhaus«) unter Jiři Bělohlávek kehrte er im November 2004 sehr erfolgreich nach Genf zurück. Diese Partie sang er 2007 unter Pierre Boulez und in der Regie von Patrice Chéreau in einer großen Produktion bei den Wiener Festwochen, in Amsterdam sowie beim Festival d'Aix-en-Provence. Dieselbe Partie sang er unter Gabriele Ferro in Palermo und unter Esa-Pekka Salonen anläßlich seines Debüts an der Metropolitan Opera in New York 2009, an der Mailänder Scala 2010 und konzertant in Lissabon im Januar 2011.

An der Houston Grand Opera gab er im Oktober 2005 sein sehr erfolgreiches Partie-Debüt als Grigori bzw. Dimitri (»Boris Godunow«). Dieselbe Partie sang er in Dresden in einer Neuproduktion im Dezember 2008 unter Sebastian Weigle. Als Endrisi in einer Neuproduktion »König Roger« von Szymanowski war er 2009 unter Kazushi Ono in Paris und 2011 unter Paul Daniel in Madrid zu hören.

Stefan Margita gastierte bei den Festivals von Salzburg, Ludwigsburg, Bregenz und Edinburgh sowie auf den Opernbühnen und in den Konzertsälen von Stuttgart, Leipzig, Triest, Dallas, London, Madrid, Mailand, Turin, Bergamo, Wien, Prag, Budapest, Berlin, Dresden, Frankfurt, Basel, Paris, São Paulo, Tokyo, Neapel unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Gerd Albrecht, Jiři Bělohlávek, Semyon Bychkov, Aldo Ceccato, Lamberto Gardelli, Wolfgang Gönnenwein, Hartmut Haenchen, Janos Kulka, Sir Charles Mackerras, John Neschling, Antonio Pappano, Zoltan Pesko .

Sein umfangreiches Konzertrepertoire beinhaltet u. a. Werke von Mozart, Beethoven, Dvořák, Mahler (»Das klagende Lied«, »Das Lied von der Erde«) und Bartók.