Simone SchröderSängerin (Gast)

Simone Schröder studierte an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin und bei den Professorinnen Elsbeth Plehn in Dresden und Irmgard Hartmann-Dressler in Berlin. Die Sängerin, von deren »rundem, blühendem Alt« die Frankfurter Allgemeine Zeitung ...

Simone Schröder studierte an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin und bei den Professorinnen Elsbeth Plehn in Dresden und Irmgard Hartmann-Dressler in Berlin. Die Sängerin, von deren »rundem, blühendem Alt« die Frankfurter Allgemeine Zeitung schwärmte, ist Preisträgerin des Wettbewerbs »Franciesco Vinas« in Barcelona und des Mozart-Wettbewerbs in Salzburg. Seit 2001 ist die Künstlerin Professorin für Gesang an der Hochschule Lausitz-Cottbus.

Simone Schröder sang oftmals an der Staatsoper Unter den Linden, wo sie in der Spielzeit 1997/98 als Page in »Salome« unter Leitung von Daniel Barenboim debütierte und mit Partien wie Suzuki in »Madama Butterfly«, Mrs. Quickly in »Falstaff«, Emilia in »Otello« und Marcellina in »Le nozze di Figaro« zu hören war.

Bereits 1996 war Simone Schröder erstmals bei den Bayreuther Festspielen, wo sie seitdem ständiger Gast ist. Hier sang sie Floßhilde, Schwertleite und die Erste Norn im Ring-Zyklus sowie das Blumenmädchen und das Altsolo in »Parsifal«. Ihre Erda in »Das Rheingold« und »Siegfried« wurde von Publikum und Kritik vielbejubelt. Als Erda brillierte die Sängerin auch 2009 im National Theatre Tokio unter Leitung von Dan Ettinger. 2010/11 sang sie u. a. die Mary (»Der fliegende Holländer«) unter Ivor Bolton in Salzburg sowie die Roßweiße (»Die Walküre«) unter Daniel Barenboim an der Mailänder Scala und der Staatsoper Unter den Linden.

2011 coverte sie Brangäne bei den Bayreuther Festspielen und sang das Altsolo im »Parsifal«. 2011/12 sang sie zudem Erda in »Das Rheingold« in Mannheim unter der Leitung von Dan Ettinger. 2012 war sie erneut die Roßweiße an der Staatsoper im Schiller Theater unter Daniel Barenboim. Später im Jahr 2012 gab sie die Fricka in »Die Walküre« in Buenos Aires. Es folgte im März 2013 die Roßweiße an der Staatsoper im Schiller Theater in »Die Walküre«. Am Nationaltheater Mannheim wird sie in der Wiederaufnahme von »Das Rheingold« wieder ihre gefeierte Erda geben.

Auch auf der Konzertbühne ist sie eine gefragte Sängerin und verfügt über ein breitgefächertes Repertoire von Bachs Oratorien bis hin zu Beethoven, Brahms, Verdis Requiem und Stücken des 20. Jahrhunderts.

Simone Schröder arbeitete u. a. mit Daniel Barenboim, Michael Boder, Pierre Boulez, Christoph Eschenbach, Dan Ettinger, Adam Fischer, Michael Gielen, Fabio Luisi, Christian Thielemann und Giuseppe Sinopoli.

Beim Label BMG/harmonia mundi wurde Wagners »Der fliegende Holländer« in der Urfassung von 1841 mit Simone Schröder als Mary und der Capella Coloniensis unter der Leitung von Bruno Weil im Juni 2004 eingespielt. Unter der Leitung von Pierre Boulez spielte die Deutsche Grammophon im Mai 2007 die Sinfonie Nr. 8 »Sinfonie der Tausend« von Gustav Mahler ein, Simone Schröder sang den Altpart und Maria Aegyptiaca. Bei Opus Arte erschien 2009 eine Aufnahme von »Der Ring des Nibelungen« mit Simone Schröder als Floßhilde, Schwertleite und Erste Norn bei den Bayreuther Festspielen unter Christian Thielemann. 2010 erschien mit Simone Schröder bei FARAO eine Aufnahme von Robert Schumanns »Der Königssohn« und Felix Mendelssohn Bartholdys »Die erste Walpurgisnacht« mit dem Bayerischen Staatsorchester unter der Leitung von Kent Nagano.