Robin JohannsenSängerin (Gast)

Die amerikanische Sopranistin Robin Johannsen kam als Stipendiatin der Deutschen Oper Berlin nach Europa und wurde bald festes Ensemblemitglied des Hauses (Susanna in »Le nozze di Figaro«, Norina in »Don Pasquale«, Oscar in »Un ballo in maschera«, Sœur ...

Die amerikanische Sopranistin Robin Johannsen kam als Stipendiatin der Deutschen Oper Berlin nach Europa und wurde bald festes Ensemblemitglied des Hauses (Susanna in »Le nozze di Figaro«, Norina in »Don Pasquale«, Oscar in »Un ballo in maschera«, Sœur Constance in »Dialogues des Carmélites« u. a.) Nach drei Jahren wechselte sie an die Oper Leipzig (Pamina, Susanna, Gretel, Marzelline, Blonde u. a.) und ist seit 2008 freischaffend tätig.
Zu Beginn der Spielzeit 2016/2017 wird Robin Johannsen auf eine Tournee mit Arien von Jean-Philippe Rameau mit Teodor Currentzis und dem Orchester MusicAeterna gehen. Anschließend wird sie drei neue CDs aufnehmen: Telemann-Kantaten mit dem Concerto Melante; die Titelpartie in Vincis »Didone abbandonata« mit dem Lautten Compagney sowie Händels »Il Parnasso in festa« mit dem La Cetra Barockorchester Basel unter Andrea Marcon. Ihre Spielzeit geht weiter mit einem Rollendebüt als Fiordiligi in »Così fan tutte« unter René Jacobs mit dem Freiburger Barockorchester auf Tournee in Deutschland, Spanien und Asien. Weiterhin gibt sie ihr Debüt in Frankreich u. a. in der Philharmonie de Paris in Telemanns »Brockes Passion« unter Raphaël Pichon und seinem Ensemble Pygmalion. Außerdem wird sie Konzerte mit den führenden Barockorchestern geben, u. a. der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Concerto Köln und dem Freiburger Barockorchester.
Die Höhepunkte der letzten Saisons waren ihr viel beachtetes Debüt an der Staatsoper im Schiller Theater Berlin in der Titelrolle von Telemanns »Emma und Eginhard« unter der musikalischen Leitung von René Jacobs sowie die Rollen der Giuturna und Venere in der Neuproduktion von Agostino Steffanis »Amor vien dal destino« am gleichen Haus; ihr Debüt beim Musikfest Bremen als Konstanze unter Jérémie Rhorer und Le Cercle de L’Harmonie; die Titelpartie in der Neuproduktion »Almira« an der Hamburgischen Staatsoper unter Alessandro De Marchi; Debüts am Théâtre Royal de la Monnaie Brüssel in der Neuproduktion von Gassmanns »L’Opera seria« sowie am Teatro Regio di Torino in Haydns »Die Schöpfung« unter Antonello Manacorda. Weitere Engagements umfassten eine internationale Tournee sowie eine CD-Produktion von »Die Entführung aus dem Serail« (harmonia mundi) unter René Jacobs.
2015 hat die Sopranistin in der Partie der Adina in »L’elisir d’amore« debütiert und war im Rahmen der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik in Jommellis »Don Trastullo« unter Alessandro De Marchi zu erleben. Weiterhin sang sie die Pamina auf Tournee mit der Lautten Compagney und Amital in Mozarts »La Betulia liberata« mit der Kammerakademie Potsdam unter Antonello Manacorda. Im Mai 2014 nahm sie ihre erste Solo-CD »In dolce amore« auf, eine Erstveröffentlichung mit Arien und Kantaten von Antonio Caldara unter Alessandro De Marchi für Sony Classical (dhm).
Robin Johannsen war oft zu Gast bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, der Internationalen Bachakademie Stuttgart, der Academia Montis Regalis sowie Belgiens Barockorchester B’Rock. Sie kollaborierte mit Dirigenten wie René Jacobs, Alessandro De Marchi, Andrea Marcon, Antonello Manacorda, Attilio Cremonesi, Christopher Moulds, Helmuth Rilling, Ottavio Dantone, Howard Griffiths, Celso Antunes, Lukasz Borowicz, Christian Thielemann, Rafael Frühbeck de Burgos, Marin Alsop und Robert Page.
Ihre Engagements umfassten Aufführungen mit, u. a. der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper im Schiller Theater Berlin, der Komischen Oper Berlin, der Oper Leipzig, der Oper Stuttgart, der Oper Frankfurt, der Vlaamse Opera, dem Théâtre Royal de la Monnaie, dem Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo, den Bayreuther Festspielen, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem RIAS Kammerchor, der Dresdner Philharmonie, dem Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin, der Academia Montis Regalis, B’Rock, dem Café Zimmermann, Concerto Köln, der NDR Radiophilharmonie, dem Helsinki Philharmonic Orchestra, dem Danish National Chamber Orchestra, dem Singapore Symphony, Pittsburgh Symphony, Baltimore Symphony und Dallas Symphony Orchestra. Zu erleben war Robin Johannsen u. a. in der Alice Tully Hall im Lincoln Center, der Carnegie Hall, dem Rheingau Musik Festival, dem Gasteig München, der Philharmonie Essen, der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, dem Concertgebouw Amsterdam, der Glocke in Bremen, dem Lucerne Festival, dem Vatikan, dem Conservatorio Statale di Musica »Giuseppe Verdi« di Torino, der Associazione Lingotto Musica, dem Grattacielo Intesa Sanpaolo Torino; dem Conservatorio di Musica »Giuseppe Verdi« di Milano; der Tonhalle Zürich und dem Oregon Bach Festival.
Für CD-Aufnahmen sang sie u. a.: »Die Entführung aus dem Serail« unter René Jacobs (harmonia mundi), „In dolce amore“ (Solo-CD) – Arien und Kantaten von Antonio Caldara mit Alessandro De Marchi und Academia Montis Regalis (Sony Classical - dhm); Waldvogel in »Siegfried« in Bayreuth unter Christian Thielemann (Opus Arte); das Scarlatti-Oratorium »Davidis pugna et victoria« mit Alessandro De Marchi (Hyperion); Telemann-Kantaten mit Jeremy Joseph, Orgel, Gonzalo X. Ruiz, Oboe (New Classical Adventure); Cavallis »Il Giasone« mit F. Sardelli (CD und DVD - Dynamic); »Carmelite Vespers 1709« (Händel, Caldara) mit Alessandro De Marchi (deutsche harmonia mundi) und Waldvogel in »Siegfried« in Frankfurt unter Sebastian Weigle (OEHMS Classics).