Otto KatzameierSänger (Gast)

Der Bassbariton Otto Katzameier studierte in seiner Heimatstadt München Gesang bei Josef Metternich und Hans Hotter. Bald errang er Preise bei renommierten Wettbewerben wie dem Meistersängerwettbewerb Nürnberg, Mozartwettbewerb Würzburg, Hugo-Wolf-Wettbewerb ...

Der Bassbariton Otto Katzameier studierte in seiner Heimatstadt München Gesang bei Josef Metternich und Hans Hotter. Bald errang er Preise bei renommierten Wettbewerben wie dem Meistersängerwettbewerb Nürnberg, Mozartwettbewerb Würzburg, Hugo-Wolf-Wettbewerb Stuttgart und Bundeswettbewerb Gesang Berlin.
Im traditionellen Repertoire ist er in Werken von Händel (»Giulio Cesare«, »Imeneo«) über Haydn (»La vera costanza«, »Die Feuersbrunst«), Mozart (als Don Giovanni, Leporello, Alfonso, Guglielmo), Rossini (»La Cenerentola«, »L’Italiana in Algeri«, »Pietra del Paragone«) bis hin zu Verdis Wurm in »Luisa Miller«, Wagners Wolfram, Amfortas, Klingsor (an der Opera di Roma und in Nagoya) oder Weills »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« (Teatro Real Madrid und Bolshoi Theater Moskau) zu erleben.
Otto Katzameiers Engagement für das zeitgenössische Musiktheater dokumentiert sich in Partien wie Berios Prospero in »Un re in ascolto« beim Luzern Festival, den Opern Salvatore Sciarrinos: Titelpartie in »Macbeth« (Paris, Lincoln Center Festival New York, Frankfurt, Graz, Salzburger Festspiele), Il Principe in »Da gelo a gelo« (Opéra de Paris, Grand Théâtre de Genève), Malaspina in »Luci mie traditrici« (Luzern, Salzburger Festspiele, Festival d’Automne Paris), Jarrels Papst Urban VIII. in »Galilée« (Grand Théâtre de Genève), Ricardo Estapé in »La pagina en blanco« von Pilar Jurado am Teatro Real Madrid, Lautréamont in Maintz’ »Maldoror« (Münchner Biennale, Theater Aachen), den Opern Georg Friedrich Haas’: Lars in »Melancholia« an der Opéra de Paris, Oslo, Bergen, Graz, Werner in »Bluthaus« in den Schwetzinger Festspielen und der Oper Bonn, sowie den diesjährigen Wiener Festwochen in einer Neuinszenierung von Peter Mussbach, der Titelpartie des »Thomas«, wiederum bei den Schwetzinger Festspielen in Inszenierungen von Achim Freyer, Willy Decker, Trisha Brown, Christoph Schlingensief, Stefan Herheim, Rebecca Horn, Nicolas Brieger, La Fura dels Baus, David Hermann, Christine Mielitz etc.
Zahlreiche CD-Einspielungen der Werke Salvatore Sciarrinos, dem ihm gewidmeten Orchesterliederzyklus »Quaderno di strada« (mit welchem er jüngst an der Mailänder Scala debütierte) sowie der Oper »Luci mie traditrici« mit dem Klangforum Wien unter Sylvain Cambreling und Beat Furrer, sowie des »Macbeth« in einem Live-Mitschnitt der Salzburger Festspiele, »Ecuatorial« von Varèse (ebenso von den Salzburger Festspielen), »Wenn Steine sich gen Himmel stauen« von Philipp Maintz mit dem Orchestre de Monte Carlo, »Feuersbrunst« von Joseph Haydn unter Andreas Spering, um die wichtigsten zu nennen, dokumentieren Otto Katzameiers Vielseitigkeit.
Salvatore Sciarrinos Opern »Macbeth« und »Da gelo a gelo«, sowie der Orchesterliederzyklus »Quaderno di strada« sind vom Komponisten für Otto Katzameier geschrieben.