Orlin AnastassovSänger (Gast)

Orlin Anastassov wurde 1976 in Russe (Bulgarien) als Sohn eines Sängers und einer Sängerin geboren. Schon früh begann er mit seinem Studium bei Maestro Georgi Deliganey und gab im Alter von 19 Jahren sein Operndebüt in Deutschland mit Verdis »Aida«. ...

Orlin Anastassov wurde 1976 in Russe (Bulgarien) als Sohn eines Sängers und einer Sängerin geboren. Schon früh begann er mit seinem Studium bei Maestro Georgi Deliganey und gab im Alter von 19 Jahren sein Operndebüt in Deutschland mit Verdis »Aida«. In den Jahren 1998-99 gab er sein Debüt in Düsseldorf als Ferrando in »Il trovatore«, als Philipp II. in »Don Carlo« in Sofia (Bulgarien) und als Ramphis in »Aida« in Wiesbaden.

Im April 1999 gewann er in Puerto Rico den Operalia Singing Wettbewerb, welcher von Plácido Domingo gegründet wurde, im Juni 1999 gab er dann sein Debüt an der Mailänder Scala als Basilio in »Il barbiere di Siviglia« unter der Leitung von Riccardo Chailly, im Juli 2000 sang er in »Aida« in Verona und an der Wiener Staatsoper sowie in »La battaglia di Legnano« am Covent Garden in London.

Orlin Anastassov sang außerdem in »La sonnambula« am Teatro Real in Madrid, »Aida« in Berlin, Brüssel und Verona, »Norma« in Rom und Karlsruhe, mehrere Male Verdis Requiem mit Riccardo Chailly in Paris, Toulouse, Amsterdam und Mailand, am Teatro dell'Opera in Rom, dirigiert von Georges Pretre in Monte Carlo und unter der Leitung von Mark Elder in London und Manchester. Zusammen mit dem London Symphony Orchestra sang er in »Benvenuto Cellini«, »L’enfance du Christ«, »Romeo et Juliette« und in Hector Berlioz’ »Les Troyens«, am Teatro Verdi in Triest debütierte er in »La Bohème« unter dem Dirigat von Daniel Oren, in »I Puritani« in Palma de Mallorca, mit »Ernani« in Las Palmas und auf Malaga. In Puerto Rico und Washington nahm er an einer Gala für Plácido Domingo teil, am Teatro Regio di Parma wurde er vom Publikum und den Kritikern für seine Darstellung in »Macbeth« lobend empfangen und hatte mit »Attila« einen weiteren Erfolg am Covent Garden in London und am Teatro dell'Opera in Rom. Er sang in »La Bohème« in Washington und Berlin, »Il Barbiere di Siviglia« in Toulouse, Frankfurt, Berlin und Genoa, »Il trovatore« am Teatro Massimo in Palermo und in Hamburg, »I vespri siciliani« in Palermo, Busseto und Ravenna, in Rossinis »Stabat Mater« beim Opera Festival in Cuenca, »Romeo et Juliette« am Teatro Sancarlo in Neapel und in Lissabon, »Samson et Dalila« bei den Salzburger Festspielen dirigiert von Valery Gergiev.

Danach war er an der Mailänder Scala in »Turandot«, am Covent Garden in London in »Simon Boccanegra« und in Paris in »Il trovatore« zu erleben. Später sang er in »Nabucco« am Teatro Carlo Felice in Genua und Verona sowie in »Faust« an der Oper in Monte Carlo, an der Bayerischen Staatsoper München und in »Aida« in Neapel.

Zu seinen zukünftigen Engagements zählen »Nabucco« in Peking und »Simon Boccanegra« an der Mailänder Scala.