Okka von der DamerauSängerin (Gast)

Die in Hamburg geborene Mezzosopranistin Okka von der Damerau studierte an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, der Opernschule Stuttgart sowie an der Hochschule für Musik Freiburg, wo sie 2006 ihren Abschluss erlangte. Noch während des Studiums ...

Die in Hamburg geborene Mezzosopranistin Okka von der Damerau studierte an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, der Opernschule Stuttgart sowie an der Hochschule für Musik Freiburg, wo sie 2006 ihren Abschluss erlangte. Noch während des Studiums erfolgten erste Gastengagements am Volkstheater Rostock und am Theater Freiburg.

Okka von der Damerau begann die Saison 2014/2015 an der Bayerischen Staatsoper als Erda in Wagners »Das Rheingold«, Grimgerde in »Die Walküre«, Waltraute und Erste Norn in »Götterdämmerung« und als Suzuki in Puccinis »Madama Butterfly«. Außerdem ist sie in Mozarts »Requiem« unter der Leitung von Enoch zu Guttenberg in München und Frankfurt sowie in Verdis »Messa da Requiem« mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Simon Halsey zu hören. Ferner wird sie am Teatro alla Scala als Charlotte in einer Neuproduktion von Zimmermanns »Die Soldaten« in der Regie von Alvis Hermanis und unter der musikalischen Leitung von Ingo Metzmacher ihr Debüt geben. Auch in Richard Strauss’ »Die Ägyptische Helena« ist sie in der Rolle der Allwissenden Muschel an der Oper Frankfurt zu erleben. Geplant ist des Weiteren ein Debüt an der Lyric Opera of Chicago.

2013/2014 war sie in Rollen wie der Charlotte in einer Produktion von Zimmermanns »Die Soldaten«, Mary in »Der fliegende Holländer«, Suzuki in Puccinis »Madama Butterfly« sowie als Solistin in Mahlers 3. Sinfonie mit dem Bayerischen Staatsorchester unter Kirill Petrenko am Münchener Nationaltheater und im Konzerthaus Berlin zu sehen. In dieser Spielzeit gab sie ein doppeltes Hausdebüt: So durfte sie das Berliner Publikum an der Deutschen Oper als Floßhilde in »Das Rheingold« unter der musikalischen Leitung von Sir Simon Rattle und Donald Runincles sowie an der Staatsoper im Schiller Theater in der Rolle des Pagen in »Salome«, dirigiert von Zubin Mehta, erleben. Im Konzertbereich gastierte sie als Solistin in Beethovens 9. Sinfonie an der Philharmonie am Gasteig mit dem Chor und Orchester der KlangVerwaltung unter Enoch zu Guttenberg. Während der Bayreuther Festspiele 2014 erfolgten umjubelte Aufführungen als Floßhilde in »Das Rheingold«; als Erste Norn und Floßhilde in »Götterdämmerung« und als Grimgerde in »Die Walküre« in Frank Castorfs Neuproduktion des »Ring des Nibelungen« unter der Leitung von Kirill Petrenko.

Sie debütierte in der Spielzeit 2008/2009 als Erste Magd in Richard Strauss' »Elektra« an der Bayerischen Staatsoper und ist dort seit 2010/2011 Ensemblemitglied. In den vergangenen Spielzeiten machte sie sich einen Namen mit Wagner-Rollen wie Floßhilde in »Das Rheingold«, Grimgerde in »Die Walküre«, Mary in »Der fliegende Holländer« sowie als Blumenmädchen in »Parsifal«. Außerdem war sie am Münchener Nationaltheater als Hänsel in Humperdincks »Hänsel und Gretel«, als Dritte Dame in Mozarts »Die Zauberflöte«, Dryade in Richard Strauss’ »Ariadne auf Naxos«, La Voix de la Tombe in Offenbachs »Hofmanns Erzählungen«, Schenkwirtin in Mussorgskys »Boris Godunow« und Suzuki in »Madame Butterfly« gefeiert. Sie sang Bruckners »Te Deum« mit dem Orchester der Bayerischen Staatsoper unter Kent Nagano bei einer Audienz im Vatikan.

Von 2006 bis 2010 war Okka von der Damerau Ensemblemitglied an der Staatsoper Hannover. Hier sang sie Rollen wie Erda in »Das Rheingold«, Maddalena in Verdis »Rigoletto«, Dritte Dame in Mozarts »Die Zauberflöte«, Suzuki in »Madama Butterfly« und wirkte bei der Uraufführung von Ed Rushtons »Die fromme Helene« mit.

2013 erhielt sie den Festspielpreis der Münchner Opernfestspiele für ihren herausragenden Auftritt bei den Opernfestspielen im Jahr zuvor. Im Februar 2006 wurde sie mit dem Spezialpreis der Jury beim »Young Wagner Voices« Wettbewerb in Venedig ausgezeichnet.