Nora FriedrichsSängerin (Gast)

Die in Hamburg geborene Sopranistin Nora Friedrichs war von 2013 bis 2015 Mitglied im Opernstudio der Oper Frankfurt, das sie 2014 beim Gesangswettbewerb »Stella Maris« gegenüber sieben weiteren internationalen Opernstudios repräsentierte. Dort wurde ...

Die in Hamburg geborene Sopranistin Nora Friedrichs war von 2013 bis 2015 Mitglied im Opernstudio der Oper Frankfurt, das sie 2014 beim Gesangswettbewerb »Stella Maris« gegenüber sieben weiteren internationalen Opernstudios repräsentierte. Dort wurde Nora Friedrichs mit dem begehrten Publikumspreis ausgezeichnet.

Sie debütierte in Frankfurt unter anderem in der Rolle der Zerlina (»Don Giovanni«) sowie als erste Elfe (»Rusalka«), Damigella und Fortuna (»L'incoronazione di Poppea«) und Yvette (Frankfurter Erstaufführung von Mieczyslaw Weinbergs »Die Passagierin«).

Zuvor studierte die junge Sängerin Gesang bei Frau Prof. Renate Behle an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, wo sie 2013 mit dem »Diplom mit Auszeichnung« abschloss. Außerdem vervollständigte die Hamburgerin ihre musikalische Ausbildung bei Meisterkursen unter anderem mit Edith Wiens, Matthew Epstein, Lilian Watson, Margreet Honig und Cornelia Salje.

Die Sängerin widmet sich intensiv dem Liedschaffen, besonders gilt ihr Interesse dem zeitgenössischen Repertoire. So sang sie viele Uraufführungen und wirkte bei Radioaufnahmen des NDR sowie des MDR mit. Ihre rege Konzerttätigkeit führt Nora Friedrichs durch ganz Europa. Sie war bereits Gast auf zahlreichen Festivals, unter anderem bei den Hamburger »Gustav Mahler-Tagen«, wo sie neben Künstlern wie Thomas Hampson auftrat, oder beim Stimmenfestival »Voices« in Holzhausen.

Seit Beginn ihres Studiums ist die Hamburgerin ebenfalls regelmäßig auf der Opernbühne zu erleben: Im Gasteig München war sie 2009 mit der Produktion »gehengehengehen – Kein Theater nach Thomas Bernhard« zu sehen, 2010 sang sie in der Opera Stabile der Staatsoper Hamburg die Hauptrolle in der zeitgenössischen Oper »Gallantry« von Douglas Moore. Ebenfalls wirkte sie 2010 in Jean-Philippe Rameaus »Les Indes galantes« mit, einer Produktion des internationalen Opernstudios der Staatsoper Hamburg. Im Juni/Juli 2011 war die Sängerin in der Rolle der Vespina (»L'infedeltà delusa«) zu hören. Des Weiteren gehören zu ihrem Repertoire die Partien der Sophie (»Der Rosenkavalier«), die sie im Februar 2012 interpretierte sowie die Partie der Jenny (»Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny«), welche sie im Juni 2012 sang. Außerdem war sie in der Spielzeit 2011/12 als Pamina und Papagena (»Die Zauberflöte«) am Opernhaus Kiel zu erleben.

Mehrfach wurde Nora Friedrichs ausgezeichnet, unter anderem 2010 mit einem Stipendium der Franz-Wirth-Gedächtnis-Stiftung, beim »Mozart-Wettbewerb« der Stadt Hamburg sowie 2012 mit dem »Hermann und Milena Ebel-Preis«. 2013 gewann sie den »Elise-Meyer-Wettbewerb«, 2014 war sie Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes Frankfurt am Main.