Maximilian von MayenburgRegie

Der in München geborene Maximilian von Mayenburg schloss seiner Instrumentalausbildung auf dem Violoncello eine Gesangsausbildung an (ab 2001 als Stipendiat der Bayerischen Singakademie). Nach dem Abitur begann er sein Gesangsstudium an der Hochschule ...

Der in München geborene Maximilian von Mayenburg schloss seiner Instrumentalausbildung auf dem Violoncello eine Gesangsausbildung an (ab 2001 als Stipendiat der Bayerischen Singakademie). Nach dem Abitur begann er sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin. Im Hauptfach studierte er bei Prof. Renate Faltin, Alexander Vinogradov und zuletzt bei Prof. Thomas Quasthoff.

Bereits zu Beginn seines Studiums wurde er 2004 von Christoph Schlingensief als Sänger und Darsteller für die Produktion »Kunst und Gemüse A. Hipler« an der Berliner Volksbühne verpflichtet, die 2005 zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde.

Als Bassist verkörperte er zahlreiche Fachpartien u. a. in den Produktionen »Die Zauberflöte«, »Don Giovanni«, »Gianni Schicchi« und »L' incoronazione di Poppea«.

Seit dem Wintersemester 2007/08 studiert er parallel Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler«, Berlin. Im Rahmen des Studiums nahm er an Kursen und Workshops u. a. von Katharina Wagner, Andreas Homoki, Jossi Wieler, Vera Nemirova, Hans Neuenfels und Stefan Herheim teil.

Im Sommer 2010 assistierte Maximilian von Mayenburg bei den Bayreuther Festspielen (»Die Meistersinger von Nürnberg«, Regie: Katharina Wagner) und an der Staatsoper Berlin. Zuletzt assistierte er dort im März 2011 Jürgen Flimm bei der Produktion »Satiesfactionen« (mit Jan-Josef Liefers, Stefan Kurt, Klaus Schreiber).

Im Herbst 2011 assistierte er an der Komischen Oper Berlin bei der Uraufführung der Oper »Mikropolis« und anschließend bei Philipp Stölzl mit Offenbachs »Orpheus in der Unterwelt« an der Staatsoper im Schiller Theater.

Eigene Regieprojekte umfassen unter anderem Teile aus »Orfeo ed Euridice« und der »Fledermaus« (41. und 42. Musiktheaterwerkstatt).

Im Oktober 2009 folgte im HAU2 die Inszenierung der Oper »L' Heure espagnole« im Rahmen des Projekts »K.O. 10 - La petite mort« (Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin).

Im Mai 2011 entstand in Eigenproduktion eine Inszenierung von Webers »Der Freischütz« im Heimathafen Neukölln (ehem. Saalbau), und im Sommer feierte seine vielbeachtete Inszenierung des »Ring des Nibelungen« in einer eigenen Fassung für Kinder bei den Bayreuther Festspielen Premiere (Zusammenarbeit mit der Bühnenbildnerin Magda Willi).

Foto: (c) Eva Orthuber