Maxim MironovSänger (Gast)

Der russische Tenor Maxim Mironov begann seine Karriere, als er den internationalen Wettbewerb »Neue Stimmen« in Deutschland gewann. Der in Tula geborene Absolvent des Gnessin State Musical College in Moskau studierte in der Klasse von Professor Dmitry ...

Der russische Tenor Maxim Mironov begann seine Karriere, als er den internationalen Wettbewerb »Neue Stimmen« in Deutschland gewann. Der in Tula geborene Absolvent des Gnessin State Musical College in Moskau studierte in der Klasse von Professor Dmitry Vdovin, trat danach der Helikon Opera in Moskau bei und gab mit »Pierre Le Grand« 2002 sein Operndebüt. Er gilt heutzutage als einer der besten Rossini-Tenöre unserer Zeit.

Er trat auf vielen renommierten Bühnen auf, einschließlich dem Teatro Real Madrid, dem Festival d’Aix-en-Provence, dem Théâtre des Champs-Elysées, der Staatsoper Hamburg, der Semperoper Dresden, der Wiener Staatsoper, dem Glyndebourne Festival (UK), dem Théatre Royal de la Monnaie (Brüssel), der Opéra national de Paris, der Japan Opera Foundation, der Opera Las Palmas, der Vlaamse Opera (Antwerpen) und dem Théatre de Luxembourg. In den Vereinigten Staaten gab er 2011 mit großem Erfolg sein Debüt an der Los Angeles Opera mit »Il turco in Italia« und kehrte für »La Cenerentola« an die Washington National Opera nach Amerika zurück. Er sang u. a. den Ernesto in »Don Pasquale«, den Don Ottavio in »Don Giovanni«, den Idreno in »Semiramide« und den Rodrigo in »Otello«. Auf dem Rossini Opera Festival in Pesaro sang er »La Gazetta« und wurde für eine zukünftige Vorstellung von »La pietra del paragone« wieder eingeladen.

Da er für seine außergewöhnlichen Rossini-Rollen bekannt ist, spielte er die Hauptrollen in Werken wie »L’italiana in Algeri«, »Il barbiere di Siviglia«, »Il viaggio a Reims« und »La Cenerentola«. In einigen dieser Rollen trat er auf dem Rossini Opera Festival in Pesaro auf, was ihn auch international berühmt machte. Auch in anderen italienischen Opernhäusern machte er sich einen Namen, u. a. dem Teatro La Fenice (Venedig), dem Teatro Comunale di Bologna, dem Teatro di San Carlo (Neapel), dem Teatro Massimo di Palermo, dem Teatro Petruzzelli (Bari) und dem Stresa Festival. Am Teatro alla Scala gab er 2013 sein Debüt als Dorvil in »La scala di seta« und erhielt fantastische Kritiken.

Ab der Saison 2016/17 umfassen seine Engagements u. a. Salieris »Falstaff« am Theater an der Wien, »Don Pasquale«, »La Cenerentola« und den Lindoro in »L'italiana in Algeri« an der Wiener Staatsoper, den Graf Almaviva in »Il barbiere di Siviglia« am New National Theatre (Tokio) und an der Staatsoper im Schiller Theater Berlin, »La donna del lago« an der Opéra Royal de Wallonie, »Il signor Bruschino« am Théâtre des Champs-Elysées und »L’italiana in Algeri« am Gran Teatre del Liceu. Zudem wird er am Teatro Regio Parma in »Anna Bolena« zu hören sein.

Seine Diskografie beinhaltet verschiedenste CD- und DVD-Aufnahmen für Dynamic, Bongiovanni, Bel Air Classiques und Opus Arte. Er hat bei der CD-Aufnahme von »I briganti« (Naxos) mitgewirkt, wurde beim Rossini in Wildbad (Belcanto Opera Festival) im Juli 2012 live aufgenommen und sang die Titelrolle für Rossinis »Ricciardo e Zoraide« (Naxos 2014) ein.