Maurizio MuraroSänger (Gast)

Maurizio Muraro gewann im Jahr 1990 den ersten Preis im Internationalen Gesangswettbewerb »Katia Ricciarelli« und 1994 im Wettbewerb »Concorso Europeo di Spoleto«.

Er gab sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper München unter der Leitung des Dirigenten ...

Maurizio Muraro gewann im Jahr 1990 den ersten Preis im Internationalen Gesangswettbewerb »Katia Ricciarelli« und 1994 im Wettbewerb »Concorso Europeo di Spoleto«.

Er gab sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper München unter der Leitung des Dirigenten Sir Colin Davis in den Rollen des Masetto (»Don Giovanni«) und Zuniga (»Carmen«) sowie unter dem Dirigat von Roberto Abbado als Colline (»La bohème«).

Im Jahr 1997 debütierte er an der Deutschen Oper Berlin unter der Leitung von Christian Thielemann in der Titelrolle von »Le nozze di Figaro«. Im selben Jahr war er unter der Leitung von de Marchi in Brüssel in der Opernrarität »La stella daura vendicata« von Francesco Provenzale zu hören.

In den folgenden Jahren trat er als Figaro am Aalto Theater Essen (unter der Leitung von Stefan Soltesz) und an der Oper Frankfurt, in Rossinis »Otello« bei den Wiener Festwochen (unter der Leitung von Yehudi Menuhin), als Leporello an der Deutschen Oper Berlin sowie als Ferrando in »Il trovatore« an der Oper Bonn auf. 1999 war er wieder an der Bayerischen Staatsoper München in einer Neuinszenierung von »La clemenza di Tito« als Publio, am Teatro Comunale di Trieste unter Daniel Oren in »Lucia di Lammermoor« als Raimondo und »La bohème« als Colline sowie in Graz als Leporello zu sehen.
Das Publikum der Wiener Volksoper konnte ihn im Jahr 2000 als Dulcamara, Don Magnifico und Truelove in »The Rake's Progress« erleben. Nach München kehrte er zurück für Leporello (unter Ivor Bolton) und Colline (unter John Fiore).
Neben zahlreichen Vorstellungen in Italien (u. a. als Fiesco am Teatro La Fenice Venedig) brachte das Jahr 2001 Auftritte an der Wiener Volksoper als Osmin, als Bartolo an der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Muti, an der Hamburgischen Staatsoper als Figaro und an der Staatsoper München als Publio in »La clemenza di Tito« (mit Ivor Bolton).

Wichtige Engagements in den Jahren 2002-2005 waren u. a. »Don Pasquale« (Köln), die Rolle des Bartolo (Mailänder Scala und Ravenna Festival, beide Male unter Muti). Unter Mehta sang er den Ferrando an der Staatsoper München, den Leporello an der Münchner und Wiener Staatsoper (unter Ozawa) und debütierte am New National Theatre in Tokio mit »Le nozze di Figaro«.

In der Saison 2005/06 sang er u. a. in »Le nozze di Figaro« an der Metropolitan Opera New York, »Don Pasquale« an der Oper Köln, »Don Carlos« und »Le nozze di Figaro« bei den Münchner Opernfestspielen.

In den Spielzeiten 2006/07 und 2007/08 gab er den Bartolo am New National Theatre in Tokio, sang in »La vedova scaltra« (Wolf-Ferrari) am Teatro Carlo Felice in Genua und in Venedig, »Rigoletto« und »Il Barbierre di Siviglia« in München sowie Leporello an der Wiener Staatsoper, wieder unter Ozawa.

In der Saison 2008/09 sang er u. a. in »Die Entführung aus dem Serail«, eine Neuproduktion an der Staatsoper Unter den Linden (unter Philippe Jordan) und in der Saison 2009/10 u. a. »Le nozze di Figaro« und »La Fille du Régiment« an Metropolitan Opera, »Die Entführung aus dem Serail« in Florenz oder das Verdi-Requiem unter Jiri Kout in Prag.

In der letzten Saison 2010/11 wirkte er u. a. mit bei »Adriana Lecouvreur« an Londons Covent Garden, an einer Wiederaufnahme »Il barbiere di Siviglia« an der Münchner Staatsoper oder bei »La clemenza di Tito« beim Festival in La Coruna.

In der aktuellen Saison 2011/12 singt Maurizio Muraro in »Il barbiere di Siviglia« und »La Fille du Régiment« an der Metropolitan Opera New York, »La Fille du Régiment« ebenfalls an der Hamburgischen Staatsoper, »Le nozze di Figaro« auch am Teatro alla Scala in Mailand, »Il barbiere di Siviglia« an der Pariser Oper sowie »La donna del lago« am Theater an der Wien.

Unter seinen CD-Einspielungen befinden sich »Carmen« unter Giuseppe Sinopoli (Teldec), Beethovens 9. Sinfonie unter Attanasi, »Tosca« unter Antonio Pappano (EMI), »Le nozze di Figaro« und »Don Giovanni« unter Bertrand de Billy. Er wirkte auch in Filmproduktionen von »La serva padrona«, »Il maestro di cappella« und »Tosca« mit.