Matthias WilkeBratsche, Dirigent

Matthias Wilke wurde in Berlin geboren und begann im Alter von fünf Jahren mit dem Instrumentalspiel. Bereits mit 14 Jahren leitete er seinen ersten Chor. Nach dem Besuch der Spezialschule für Musik studierte er an der Musikhochschule »Hanns Eisler« ...

Matthias Wilke wurde in Berlin geboren und begann im Alter von fünf Jahren mit dem Instrumentalspiel. Bereits mit 14 Jahren leitete er seinen ersten Chor. Nach dem Besuch der Spezialschule für Musik studierte er an der Musikhochschule »Hanns Eisler« Viola, Klavier und Komposition, letzteres bei Paul-Heinz Dittrich. Seit 1979 spielt er als Bratschist in der Staatskapelle Berlin, wobei er neben seinen Diensten in Oper und Konzert auch immer wieder kammermusikalisch tätig ist.
Matthias Wilkes besonderes Interesse gilt der Alten Musik. Als Cembalist und Organist, sowohl solistisch als auch als Continuo-Spieler, ist er ebenso gefragt wie als musikalischer Leiter für Programme mit Werken des 17. und 18. Jahrhunderts. Durch Meisterkurse bei Alan Curtis und Johann Sonnleitner erhielt er wesentliche Anregungen. Matthias Wilke war langjähriger Cembalist des Berliner Barocktrios, außerdem arbeitete er regelmäßig mit Dietrich Knothe und der Berliner Singakademie zusammen. Konzertreisen führten ihn in zahlreiche Länder Europas sowie nach Japan. Eine Reihe von CD-Aufnahmen dokumentiert seine vielfältige musikalische Tätigkeit.
Seit 1975 arbeitet Matthias Wilke zudem als Kantor der russisch-orthodoxen Kirche, seit 1994 ist an der orthodoxen Auferstehungskathedrale in Berlin tätig.