Maria José SiriSängerin (Gast)

Maria José Siri wurde in der Stadt Tala in der Provinz Canelones in Uruguay geboren. Hier begann sie bereits in jungen Jahren mit Instrumental- und Gesangsunterricht. Zuerst studierte sie Klavier und Gitarre, es folgten Saxophon sowie Blues- und Jazzgesang. ...

Maria José Siri wurde in der Stadt Tala in der Provinz Canelones in Uruguay geboren. Hier begann sie bereits in jungen Jahren mit Instrumental- und Gesangsunterricht. Zuerst studierte sie Klavier und Gitarre, es folgten Saxophon sowie Blues- und Jazzgesang.

Sie studierte an der School of Lyric Singing in Montevideo, in Paris am Conservatoire Les Halles und in Nizza bei Ileana Cotrubus. Erste Auftritte erfolgten vor allem in Uruguay und Argentinien.

2006 zog sie nach Europa, Verona, wo sie seitdem lebt und als eine sehr gefragte Künstlerin international unterwegs ist.

2014 führen ihre Engagements sie als Tosca an die Wiener Staatsoper, an die Staatsoper im Schiller Theater in Berlin und nach Stuttgart. Außerdem ist und war sie im Teatro Regio di Torino in »Otello« zu sehen, in »Andrea Chenier« an der Swedish Royal Opera in Stockholm, in »Aida« in der Arena in Verona, in »Don Carlo« im Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia, in »Il Pagliacci« in Monte Carlo, außerdem als Tosca in Istanbul und in »Un ballo in maschera« am La Monnaie in Brüssel.

2013 begann mit »Andrea Chenier« am Teatro Regio di Torino und wurde fortgesetzt mit ihrem umjubelten Debüt als Schwester Angelica (»Suor Angelica« von Giacomo Puccini) am Royal Theater in Kopenhagen. Außerdem war sie als Tosca und Aida an der Wiener Staatsoper zu sehen.

Während der Sommermonate nahm sie am Teatro Romano am 65. Festival in Verona teil, ein besonderes Festival zu Ehren William Shakespeares. In derselben Zeit war sie auch zur Eröffnung der Gala zur Hundertjahrfeier in der Arena von Verona als Madame Butterfly zu sehen. Die Sommerspielzeit beendete Maria José Siri mit einer Darbietung als Aida.

Zu Beginn der Spielzeit 2013-2014 war sie in der Rolle der Amelia in »Simon Boccanegra« nach Torino zu erleben. Außerdem beteiligte sie sich am Konzert »Fuco di Gioia«, anlässlich Verdis 200-Jährigen Jubiläums.

Die Rolle der Aida sang sie auch im Auditorio del SODRE in ihrem Heimatland Urugay.

Sie setzte ihre Reise in Brasilien fort, wo sie ebenfalls als Aida am Teatro Municipal in São Paolo zu erleben war. Im Herbst eröffnete sie die neue Spielzeit am Teatro Regio di Torino mit »Simon Boccanegra«. Im September beteiligte sie sich außerdem an der Japantour der Mailänder Scala, zusammen mit Gustavo Dudamel, wo sie die Sopranpartien der Verdi-Konzerte übernahm.

Im Jahr 2012 war sie am Teatro di Regio unter der Leitung von Gianandrea Noseda am Teatro als Tosca zu erleben, an der Staatsoper Berlin als Tatjana (»Eugen Onegin«), an der Liceu de Barcelona and an der San Carlo in Neapel als Mimì (»La Bohème«), als Maddalena (»Andrea Chenier«) bei den Bregenzer Festspielen, als Leonora (»La forza del destino«) in Köln, als Madame Butterfly an der Staatsoper Berlin und als Leonora (»Il trovatore) in Bologna.

María José Siri sang 2011 die Lucrezia in Verdis »I due Foscari« in Triest, »Aida« in Hamburg und in Florenz unter Zubin Mehta, Mimì in »La Bohème« (unter James Conlon, inszeniert von Franco Zeffirelli) in Rom, Nedda in »I Pagliacci« in Montevideo, »Tosca« in Savonlinna und Palermo, Leonora in »Il trovatore« in Palermo und am Teatro La Fenice in Venedig.

Siris viele Engagements setzten sich 2010 mit ihrer Darstellung der Rachel in Jacques Fromental Halévys »La juive« am Mariinsky-Theater Sankt Petersburg fort. Sie eröffnete außerdem das Mozart Festival in Coruña mit Verdis »Messa da Requiem«, welches sie ebenfalls in Santiago de Compostela sang. Darüber hinaus war sie bei den Bregenzer Festspielen und in Stuttgart als Aida zu sehen, als Tosca im Carlo Felice di Genova, und wieder als Rachel in Sankt Petersburg sowie mit verschiedenen Recitals.

Während der Spielzeit 2009 gab Siri ein sehr erfolgreiches Debüt an der Mailänder Scala, als Lucrezia in Verdis »I due Foscari« und mit der Titelpartie aus »Aida« unter dem Dirigat von Daniel Barenboim, in Tel Aviv und Tokio sowie als Sifare (»Mitridate, re di Ponte« von Mozart) beim Mozart-Festival von La Coruña unter der Regie von Graham Vick. Des Weiteren war sie als Aida beim Soyrèes Lirique Festival in Sanxay und in Stuttgart zu sehen, wo sie außerdem in »Il trovatore« zu erleben war.

2008 begann mit einem großen Konzert im Kölner Opernhaus, zusammen mit dem WDR Sinfonieorchester. Sie sang außerdem Leonore (»Il trovatore«) am Teatro Carlo Felice di Genova. Im Juni debütierte sie als Mimì an der Semperoper Dresden und in Verdis Requiem zusammen mit den Berlinern Philharmonikern in Berlin. Im Frühjahr sang sie »La traviata« beim Sankt Margarethen Festival in Österreich. Ihr Debüt als Aida feierte sie an der Staatsoper Stuttgart. Im Dezember setzte sie ihre Laufbahn als Aida am Teatro Massimo in Palermo in einer Inszenierung von Franco Zeffirelli fort.

Im Jahr 2007 wurde sie als Violetta und mit Verdis Requiem am Teatro Colon mit großem Erfolg gefeiert. Darüber hinaus trat sie beim Rheingau Festival in Wiesbaden zusammen mit dem WDR Sinfonieorchester Köln auf. Ihr Italien-Debüt gab sie mit Puccinis »Le Villi« in Monatova, Novara und Rovigo.