Klaus SchreiberSchauspieler (Gast)

Nach seinem Studium an der Schauspielschule Bochum war der Schauspieler Klaus Schreiber an verschiedenen renommierten deutschen Bühnen tätig. Am Schauspielhaus Bochum, Thalia Theater Hamburg, Staatstheater Stuttgart und Düsseldorfer Schauspielhaus arbeitete ...

Nach seinem Studium an der Schauspielschule Bochum war der Schauspieler Klaus Schreiber an verschiedenen renommierten deutschen Bühnen tätig. Am Schauspielhaus Bochum, Thalia Theater Hamburg, Staatstheater Stuttgart und Düsseldorfer Schauspielhaus arbeitete er u. a. mit Jürgen Flimm, Andrea Breth, Franz Xaver Kroetz, Katharina Thalbach, Robert Wilson, Dietrich Hilsdorf, Martin Kušej, Wilfried Minks, Daniel Karasek, Herbert Wernicke und Jérome Savary.

Er spielte die großen klassischen Rollen wie Hermann in Kleists »Hermannsschlacht«, Geßler in Schillers »Wilhelm Tell«, Konsul Bernick in Ibsens »Stützen der Gesellschaft« oder Alwa in Wedekinds »Lulu«, zudem war er in Gesangsrollen wie Piquillo in »La Périchole« von Jacques Offenbach und Alfred in »Die Fledermaus« von Johann Strauss zu sehen. Von 1990 bis 1997 arbeitete er in den Robert Wilson-Produktionen »The Black Rider« mit Tom Waits und in »Poetry« mit Lou Reed, die in New York, Paris, Amsterdam, Wien, Genua und bei der Weltausstellung in Sevilla gastierten. Die Rolle des Mackie Messer in der »Dreigroschenoper« von Brecht/Weill spielte er in über hundert Vorstellungen in vier verschiedenen Inszenierungen an verschiedenen deutschen Bühnen.

Nach seinem Debüt im Kinofilm »Stammheim« arbeitete Klaus Schreiber seit 1999 zunehmend für Film und Fernsehen, drehte für die BBC, Fernsehfilme, verschiedene Serien und »Tatorte«. Im Kinofilm »Das Wunder von Bern« arbeitete er mit Sönke Wortmann, mit dem er 2006 den »Ein Euro Clip« drehte, das Buch schrieb und Regie führte.

Seit 2009 spielt er Henry Higgins in »My fair Lady« an der Staatsoper Hannover in der Inszenierung von Bernd Mottl und seit 2012 auch an der Oper Köln in der Inszenierung von Dietrich Hilsdorf.

2010 gewann Klaus Schreiber mit seinem Stück »social flat« den Stuttgarter Autorenpreis und 2011 mit »Raum ohne Fenster« den Augsburger Dramatikerpreis.

An der Staatsoper Berlin führte er »Lectures about nothing« von John Cage auf, war der Sprecher in »Peter und der Wolf« von Sergej Prokofjew und wird im Dezember 2013 im Familienkonzert »Weihnachtsgans Auguste« zu sehen sein. Mit »Wissen Sie, wie man Töne reinigt?« von Erik Satie in der Regie von Jürgen Flimm hatte er mit seinen Kollegen Jan Josef Liefers und Stefan Kurt in der Werkstatt des Schiller Theaters 2011 Premiere und wird hier in seiner Rolle Astolfo 2014 wieder zu sehen.