Kevin QuinaouTänzer/in (Gast)

Der Tänzer und Performer Kevin Quinaou begann mit sechs Jahre zu tanzen. Seinen ersten Unterricht erhielt er am Marius Petipa dance conservatoire bei Norodom Sihamoni, der auch als der »tanzende König« von Kambodscha bekannt ist. Mit 16 Jahren begann ...

Der Tänzer und Performer Kevin Quinaou begann mit sechs Jahre zu tanzen. Seinen ersten Unterricht erhielt er am Marius Petipa dance conservatoire bei Norodom Sihamoni, der auch als der »tanzende König« von Kambodscha bekannt ist. Mit 16 Jahren begann er sein Studium an dem Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris (CNSMDP). Unterrichtet wurde er von Alain Debrusse, Susan Alexander, Cyril Atanasoff, Claude De Vulpian, Jocelin Bosser, Sergei Soloviev, Jean- Claude Ciappara, Florence Vitrac, André Lafonta und Peter Gross. Mit 21 Jahren tanzte er in der Kompanie der Mailänder Scala und war in Vladimir Burmeisters »Schwanensee« und Rudolf Nurejews »The Nutcracker« zu erleben. Während seiner Ausbildungszeit nahm er 2002 an einem Sommer-Intensivprogramm am City Ballet in Miami unter der Leitung von Edward Villella teil. 2003 wurde er von der Sapporo buyokaï company eingeladen als Gast bei der japanischen Produktion von »Nutcracker« mitzuwirken. 2004 tanzte er im Junior Ballet des CNSMDP (Tanzdirektor: Muriel Belmondo) in »Jews song« unter der Leitung von Douglas Becker und »Figure courante« unter der Leitung von Robert North. Während dieser Zeit arbeitete er außerdem für die TV Produktion DMD als Tänzer in »Vivement dimanche« mit. Übertragen wurde die Sendung auf France 2 und TV5 monde.

Von 2005 bis 2011 tanzte er in der Kompanie der Opera de Lyon in den Produktionen »Fluke« und »Giselle« von Jiří Kylián, in »Sechs Tänze«, »Symphony of Psalms« und »One of a kind« von Mats Ek und »Second detail«, »One flat thing reproduced«, »Limb’s theorem« und »Workwithinwork« von William Forsythe, in Philippe Decouflés »Tricodex«, in Jérôme Bels »The show must go on«, in Angelin Preljocajs »Romeo & Juilette», in Maguy Marins »Groosland« und »Cendrillon«, in Merce Cunninghams »Beach Birds«, in Tero Saarinens »Gaspard« und in Ohad Naharins »tabula rasa«. Von 2011 bis 2013 tanzte er am Nederlands Dans Theater. Dort war er zu sehen in »Fantasia« von Hans von Manen, in »Arms« von Susan Marshall, in »speak for yourself« und »Silent Screen« von Paul lightfoot und Sol Léon, in »Solo Echo«, »Parade« und »Frontier« von Crystal Pite, in »Sweet Dreams« (Pathé Live) und »Sarabande« von Jiří Kylián, in »Blink of an Eye«, »Chamber « (Pathé Live) von Medhi Walerski und in »Secus« von Ohad Naharin.