Julia KleiterSängerin (Gast)

Zu den Opernprojekten von Julia Kleiter zählen ihre erste Eva in Wagners »Die Meistersinger von Nürnberg« in Berlin unter Daniel Barenboim. Dieselbe Partie wird sie im Frühjahr 2016 unter Philipp Jordan in Paris singen. In Zürich und bei den Salzburger ...

Zu den Opernprojekten von Julia Kleiter zählen ihre erste Eva in Wagners »Die Meistersinger von Nürnberg« in Berlin unter Daniel Barenboim. Dieselbe Partie wird sie im Frühjahr 2016 unter Philipp Jordan in Paris singen. In Zürich und bei den Salzburger Festspielen ist sie 2016 als Fiordiligi in »Così fan tutte«zu hören.
2017 sind in New York Ilia in »Idomeneo« und in Zürich eine Neuproduktion von Lehárs »Das Land des Lächelns« geplant.
Im Konzertbereich stehen Mahlers 2. Sinfonie in Neapel, Haydns »Berenice« mit Orchester La Scintilla in Zürich auf ihrem Programm, Liederabende sind u. a. in Wien, Basel und bei der Schubertiade geplant.
Aus Limburg stammend, studierte sie bei Prof. William Workmann in Hamburg und bei Prof. Klesie Kelly-Moog in Köln und debütierte 2004 als Pamina an der Opéra Bastille in Paris unter Jiri Kout. Inzwischen hat sie die Partie in mehreren Produktionen in Madrid, Zürich, beim Edinburgh Festival, in New York, München und bei den Salzburger Festspielen unter Nikolaus Harnoncourt, Marc Minkowski, Claudio Abbado, Adam Fischer und zuletzt wiederum in Paris unter Philippe Jordan gesungen.
2005 gastierte sie als Giunia in »Lucio Silla« von Johann Christian Bach unter Theodor Guschlbauer in Winterthur, am Opernhaus Zürich war sie unter Nikolaus Harnoncourt 2006 als Serpetta in »La finta giardiniera«, 2007 unter Franz Welser-Möst als Sophie in »Der Rosenkavalier« und als Zdenka in »Arabella«, 2010 als Ilia in »Idomeneo« unter Harnoncourt und 2013 als Donna Elvira in »Don Giovanni« unter Fabio Luisi zu hören.
Weitere wichtige Engagements in der Karriere von Julia Kleiter waren Papagena unter Claudio Abbado in Ferrara, Baden-Baden und Modena, Susanna in »Le nozze di Figaro« in Verona, Reggio Emilia, Dresden und Paris, Celia in Mozarts »Lucio Silla« unter Tomas Netopil in Venedig und bei den Salzburger Festspielen, Amor in »Orfeo ed Euridice« unter Ricardo Muti in Florenz und Euridice unter Thomas Hengelbrock in Paris, Marzelline in »Fidelio« in Ferrara, Baden-Baden und Madrid unter Claudio Abbado und in Paris unter Sylvain Cambreling, Händels »Acis und Galathea« konzertant in Göttingen sowie das Partiedebüt als Ilia unter Harnoncourt in Graz, Ännchen in »Der Freischütz« (Hengelbrock/Wilson) in Baden-Baden und Dortmund, Zdenka unter Ulf Schirmer und Sophie unter Donald Runnicles an der Deutschen Oper Berlin.
2012 debütierte sie als Almira in Händels »Rinaldo« an der Chicago Lyric Opera und kehrte als Zdenka nach Paris zurück, 2014 gab sie ihr Partiedebüt als Emma in Schuberts »Fierrabras« unter Ingo Metzmacher bei den Salzburger Festspielen und sang die Ilia in einer Neuproduktion »Idomeneo« in Essen.
2015 gab sie ihr Partiedebüt als Contessa in »Le nozze di Figaro« in Zürich und gastierte mit derselben Partie in Gent.
Als Konzert- und Liedersängerin gastiert sie in allen wichtigen Musikzentren und arbeitet mit Dirigenten wie Helmut Rilling, Claudio Abbado, Riccardo Muti, Jeffrey Tate, Nikolaus Harnoncourt, Marc Minkowski, Ivor Bolten, René Jacobs, Christoph Poppen, Daniel Harding oder Marek Janowski. Zuletzt sang sie Haydns Schöpfung unter Zubin Mehta an der Mailänder Scala,
Auf zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen ist ihr künstlerisches Schaffen dokumentiert.

Foto: Theodora Richter