Hugo OliveiraSänger (Gast)

Durch seine Zusammenarbeit mit dem Porto Opera Studio konnte der in Lissabon geborene Hugo Oliveira in verschiedenen Produktionen mitwirken: als Benedetto in Marcellos »Joaz« unter der Leitung von Richard Gwilt, als Lucas in Glucks »L’Ivrogne Corrigé« ...

Durch seine Zusammenarbeit mit dem Porto Opera Studio konnte der in Lissabon geborene Hugo Oliveira in verschiedenen Produktionen mitwirken: als Benedetto in Marcellos »Joaz« unter der Leitung von Richard Gwilt, als Lucas in Glucks »L’Ivrogne Corrigé« unter Jeff Cohen, als António Chagas in Rosas »Melodias Estranhas« unter dem Dirigat von Stephan Asbury. In Heinz-Karl Grubers »Frankenstein!« war er zweimal zu erleben, zuerst unter der Leitung von Pierre-André Valade mit dem Remix Ensemble und 2006 zusammen mit dem London Symphony Orchestra und François-Xavier Roth im Barbican Centre in London.

In der bekannten NPS-Opera Serie, im Amsterdamer Concertgebouw, sang Hugo Oliveira Pedone in Catalanis »La Wally« und den zweiten Philistin in Saint-Saëns »Samson et Dalila«, beide Aufführungen unter der Leitung von Giuliano Carella, außerdem sang er den Dritten Edlen in Richard Wagners »Lohengrin« unter Jaap van Zweden. Beim Festival in Aix-en-Provence sang Hugo Oliveira 2010 unter Roland Harabaydian die Titelrolle in »Un Retour« von Oscar Strasnoy. Es folgten weitere Opernaufführungen wie Figaro in Mozarts »Le nozze di Figaro« am Coliseu do Porto unter Young-min Park, Orphée in Milhauds »Les malheurs d’Orphée« im Pariser Cité de la Musique, Fauteuil in Ravels »L’enfant et les Sortilèges« unter Wayne Marshall mit dem Concertgebouw Orchestra, Aeneas in Purcells »Dido and Aeneas«, Adonis in John Blows »Venus and Adonis«, Momus in Destouches »Le Carnaval et La Folie«, Anima Dannata in Cavalieris »Rappresentatione di Anima et di Corpo« mit dem Ensemble L’Arpeggiata unter der Leitung von Christina Pluhar, Plutone in Monteverdis »Orfeo« mit dem Orchester Divino Sospiro unter Enrico Onofri sowie die Partie des Caronte mit dem Ensemble Akadêmia unter der Leitung von Françoise Lasserre in Delhi and Paris.

Im Bereich der Oratorien wirkte Hugo Oliveira in solchen Werken wie Mozarts Requiem zusammen mit dem Gulbenkian Orchestra unter Michel Corboz, in Liszts »Die Legende von der Heiligen Elisabeth« unter Gennadi Rozhdestvensky, Mozarts Messe C-Dur zusammen mit dem Orchestre National des Pays de la Loire unter Sascha Goetzel, Brahms Requiem unter der Leitung von Marcus Creed, Strawinskys »Les Noces« unter dem Dirigat von Rob Vermeulen und Strawinskys »Pulcinella« unter Martin André. Zu dem barocken Repertoire von Hugo Oliveira gehören Bachs Kantaten, die er zusammen mit dem Gulbenkian Orchestra unter der Leitung Ton Koopman interpretierte, außerdem Bachs »Johannes-Passion« zusammen mit dem Orchester des 18. Jahrhunderts unter Franz Bruggen und Händels »Solomon« unter Paul McCreesh.

Weiterhin arbeitete Hugo Oliveira mit folgenden Orchestern und Dirigenten zusammen: Les Concert des Nations unter Jordi Saval, Nederlands Bach Society unter Jos van Veldhoven, Portuguese Symphony Orchestra unter Joana Carneiro, Il Fondamento unter Paul Dombrecht, Wallfisch Band unter Bruno Weil, Concerto d’Amsterdam unter Klaas Stok, Ensemble Elyma unter Gabriel Garrido sowie mit Lawrence Cummings und Christophe Rousset.