Henry ArnoldDramaturg

Henry Arnold hat seit 1998 mehrfach im Team von Hans Neuenfels gearbeitet: In Stuttgart (»Die Entführung aus dem Serail« 1998), bei den Salzburger Festspielen (»Così fan tutte« 2000/01), in Basel und an der Komischen Oper Berlin. 2010 war er verantwortlich ...

Henry Arnold hat seit 1998 mehrfach im Team von Hans Neuenfels gearbeitet: In Stuttgart (»Die Entführung aus dem Serail« 1998), bei den Salzburger Festspielen (»Così fan tutte« 2000/01), in Basel und an der Komischen Oper Berlin. 2010 war er verantwortlich für Dramaturgie und Regie-Mitarbeit bei der Neuproduktion »Lohengrin« für die Bayreuther Festspiele. 2013 übernimmt er die Produktionsdramaturgie für ein Wagner-Projekt am Opernhaus Zürich. Er studierte Germanistik, Musikwissenschaft, Geschichte und Schauspiel in München, als auch Dirigieren (1989–1990) an der UdK Berlin. In Ergänzung seiner künstlerischen Tätigkeit hat er zudem in jüngerer Zeit ein Studium der Volkswirtschaftslehre an der Humboldt-Universität in Berlin absolviert.

Henry Arnold begann seine Laufbahn zunächst auf der Bühne (u. a. am Schiller Theater Berlin und am Schauspielhaus Zürich) und vor der Kamera – hier fand er mit der Rolle des Komponisten und Dirigenten Hermann Simon in den Filmepen »Die zweite Heimat« (1992) und »Heimat 3« (2004) von Edgar Reitz international Anerkennung. 1995 wurde er mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Seit dem Jahr 2000 hat er zahlreiche Inszenierungen realisiert, so u. a. Lortzings »Zar und Zimmermann« am Staatstheater Darmstadt, »Hoffmanns Erzählungen« (Staatsoper Stettin), »Die verkaufte Braut«, »Die Geschichte vom Soldaten« und »Die lustige Witwe« am Stadttheater Gießen und »Der König Kandaules« (A. Zemlinsky) am Pfalztheater Kaiserslautern. Er ist außerdem Autor und Produzent eigener Projekte. Im Herbst 2012 übernahm er einen Lehrauftrag für Dramaturgie an der HAW Hamburg.