Felix SchwartzSolo-Bratscher

Felix Schwartz, dem zwei Preise beim Internationalen Musikwettbewerb Genf den Weg in ein künstlerisch vielseitiges Konzertleben ebneten, wurde noch während des Studiums als 1. Solo-Bratschist an die Staatskapelle Berlin engagiert und verfolgte gleichzeitig ...

Felix Schwartz, dem zwei Preise beim Internationalen Musikwettbewerb Genf den Weg in ein künstlerisch vielseitiges Konzertleben ebneten, wurde noch während des Studiums als 1. Solo-Bratschist an die Staatskapelle Berlin engagiert und verfolgte gleichzeitig zielstrebig seine künstlerische Karriere als Solist und Kammermusiker. Er arbeitete mit Künstlern wie Daniel Barenboim, Elena Bashkirova, Guy Braunstein, Yefim Bronfman, Giora Feidman, Michael Gielen, Lawrence Foster, Boris Pergamenshikov, Nikolaj Znaider und Pinchas Zukerman zusammen und wurde von renommierten europäischen Orchestern sowie zu zahlreichen internationalen Festivals eingeladen. Als engagierter Kammermusiker gründete er u. a. das Trio Apollon, mit dem er zahlreiche CDs einspielte – darunter die CD Wasserspiele (mit Werken von Enescu, Poulenc, Françaix, Kurtág und Matthus), die mit dem »Echo«-Preis 2006 ausgezeichnet wurde. Gemeinsam mit Daniel Barenboim und Matthias Glander spielte Schwartz 2006 Mozarts Kegelstatt-Trio ein.

Der Bratschist ist Professor an der Rostocker Hochschule für Musik und Gründer der Winterakademie Schloss Kröchlendorff. Sein Engagement für die qualifizierte Ausbildung junger Instrumentalisten stellt er auch als Mentor beim »West-Eastern-Divan-Workshop for Orchestra and Chamber Music« (unter Leitung von Daniel Barenboim) und als Leiter einer Bratschenklasse an der von Daniel Barenboim ins Leben gerufenen Akademie für junge Musiker in Sevilla unter Beweis.