Erwin SchrottSänger (Gast)

Der in Montevideo, Uruguay, geborene Bass Erwin Schrott wird inter­national an den bedeutendsten Opernhäusern der Welt wie dem Teatro alla Scala in Mailand, der Metropolitan Opera New York, Opéra National de Paris, Washington Opera, der Wiener Staatsoper ...

Der in Montevideo, Uruguay, geborene Bass Erwin Schrott wird inter­national an den bedeutendsten Opernhäusern der Welt wie dem Teatro alla Scala in Mailand, der Metropolitan Opera New York, Opéra National de Paris, Washington Opera, der Wiener Staatsoper, dem Teatro Colón in Buenos Aires, dem Royal Opera House Covent Garden, dem Maggio Musicale Fiorentino, der Hamburger Staatsoper, dem Theatre Royale de la Monnaie, Teatro Comunale Firenze, Teatro Carlo Felice in Genoa, Los Angeles Opera und vielen anderen gefeiert. Er ist als einer der spannendsten Interpreten der heutigen Zeit bejubelt, hat besondere Anerkennung für die Rollen des Don Giovanni und des Leporello in »Don Giovanni« und für die Titelrolle in »Le nozze di Figaro« erhalten und hatte im Sommer 2008 sein lange erwartetes Debüt bei den Salzburger Festspielen.

In den letzten Spielzeiten hat er den Don Giovanni am Royal Opera House Covent Garden, dem Teatro alla Scala, Maggio Musicale Fiorentino, der Washington Opera, Los Angeles Opera und in Seville und Turin gesungen sowie in Japan im Rahmen einer Tournee mit der Metropolitan Opera New York. Außerdem war er als Figaro an der Metropolitan Opera, dem Royal Opera House Covent Garden, der Wiener Staatsoper, der Oper Zürich und in Valencia zu sehen. Andere Partien in seinem Repertoire sind Pagano in Verdis »I Lombardi«, die Titelrolle in Verdis »Attila«, Banquo in »Macbeth« und Escamillo in »Carmen«.

2011 hat Erwin Schrott seine erste CD für SONY veröffentlicht: »Rojo Tango«, die einen enormen Erfolg erzielt hat. 2012 wird SONY eine Arien-CD mit Werken von italienischen und französischen Komponisten unter der Leitung von Daniele Rustioni herausbringen.

In der Saison 2012/2013 wird Erwin Schrott an die Staatsoper Wien als Dulcamara in »L’elisir d’amore« zurückkehren. Er wird die Staatsoper Wien beim Japan-Gastspiel mit »Le nozze di Figaro« begleiten. Weitere Engagements werden ihn an die Metropolitan Opera als Leporello in »Don Giovanni« und Dulcamara in »L’elisir d’amore«, nach Baden-Baden für »Le nozze di Figaro« sowie an die Bayerische Staatsoper für »L’elisir d’amore« führen. Außerdem wird er bei einer konzertanten Aufführung von »Attila« mit den Berliner Philharmonikern zusammenarbeiten.

Erwin Schrott begann die Saison 2011/2012 mit der Rolle des Mephistopheles in »Faust« am Gran Teatro del Liceu in Barcelona, gefolgt von der Titelrolle von Boitos »Mefistofele« an der Opéra de Monte Carlo. Daraufhin kehrte an das Royal Opera House Covent Garden in London für die Partie des Don Giovanni zurück. Weitere Engagements dieser Spielzeit beinhalten Tango Konzerte in Europa. Darüber hinaus ist er an der Staatsoper Wien in »Le nozze di Figaro« und in Konzerten mit Anna Netrebko in Kopenhagen, Münster, London und in anderen Städten aufgetreten. Im Sommer 2012 wird er die Titelrolle in »Don Giovanni« an der Arena di Verona interpretieren und wird anlässlich des von Placido Domingo ins Leben gerufenen Gesangswettbewerbs »Operalia«, den er schon gewann, bei einem Gala-Konzert an der Royal Opera in Covent Garden auftreten.

Erwin Schrott war zu Beginn der Spielzeit 2010/2011 als Escamillo in »Carmen« am Gran Teatro del Liceu zu hören. Er debütierte außerdem als Graf Almaviva in »Le nozze di Figaro« an der Wiener Staatsoper und trat in Konzerten mit Anna Netrebko in Dresden, Teneriffa und verschiedenen Städten in Russland auf. Zudem gab er Konzerte mit Anna Netrebko und Jonas Kaufmann in München, Wien und Berlin. Weitere Engagements 2010/2011 waren unter anderem »L’elisir d’amore« am Palau de les Artes in Valencia und »Le nozze di Figaro« an der Opéra National de Paris. Er sang den Leporello in »Don Giovanni« an der Deutschen Oper Berlin und im Sommer 2011 kehrte Erwin Schrott zu den Salzburger Festspielen sowohl als Leporello als auch in der Titelrolle von »Le nozze di Figaro« zurück.

Die Saison 2009/2010 begann Erwin Schrott an der Oper Zürich, wo er als Mose in »Mose in Egitto« zu hören war. Er eröffnete die Spielzeit am Teatro alla Scala als Escamillo in »Carmen« und war außerdem als Don Giovanni zu hören – eine Partie, die er auch an der Bayerischen Staatsoper München sang. 2009/2010 trat er ebenfalls in »Le nozze di Figaro« am Royal Opera House Covent Garden London auf und sang erneut den Leporello in »Don Giovanni« bei den Salzburger Festspielen.

Erwin Schrott kehrte im September 2008 an die Metropolitan Opera New York zurück, um den Don Giovanni zu singen, und trat anschließend in Wien als Figaro und in München als Escamillo auf. Außerdem gab er sein ungemein erfolgreiches Europa-Solo-Konzert-Debüt im Herkulessaal in München. Im Februar 2009 sang Schrott das erste Mal den Mephistopheles in Gounods »Faust« in Valencia. Die gleiche Rolle übernahm er in Berlioz’ »La damnation de Faust« am Teatro San Carlo in Neapel und gab ein Konzert mit Ausschnitten aus Boitos »Mefistofele« unter Antonio Pappano an der Accademia di Santa Cecilia. Im Sommer 2009 gastierte er am Theater an der Wien in einer Neuproduktion von »Don Giovanni«.

Erwin Schrott gab sein Debüt als professioneller Sänger im Alter von 22 Jahren in Montevideo als Roucher in »Andrea Chénier«, nachdem er an das Teatro Municipal in Santiago eingeladen wurde, wo er seine ersten Auftritte in verschiedenen Hauptrollen wie Timur in »Turandot«, Colline in »La bohème«, Sparafucile in »Rigoletto« und Ramfis in »Aida« hatte. 1996 erhielt er ein Stipendium für ein Studium in Italien. Sein Debüt auf einer italienischen Bühne gab er 1996 am Teatro Regio di Torino in »Boris Godunov«. Schrott erlangte auf einen Schlag internationale Aufmerksamkeit als er 1998 den ersten Preis des Publikums und der Jury bei dem internationalen Wettbewerb »Operalia« gewann, der von Placido Domingo gefördert und organisiert wird. Darauf folgten in kurzen Abständen bedeutende internationale Debüts, so am Teatro Lirico in Calgiari in »La bohème« gefolgt von »Rigoletto« in der Arena di Verona und in »L’elisir d’amore« an der Washington Opera. 1999 gastierte er an der Wiener Staatsoper und der Opéra de Nice als Banquo in »Macbeth«, an der Opéra National de Paris als Masetto in einer Neuproduktion von »Don Giovanni« und am Teatro Comunale in Florenz in »Turandot«. Schrott debütierte an der Metropolitan Opera New York, Chicago Lyric Opera und der Hamburgischen Staatsoper als Colline in »La bohème« und am Théatre Royale de la Monnaie sowie am Royal Opera House Covent Garden als Banquo in »Macbeth«. Er sang den Narbal in Berlioz’ »Les Troyens« am Maggio Musicale Fiorentino unter Zubin Mehta and dabütierte am Teatro alla Scala in Mailand bei der Eröffnung der Spielzeit 2003/2004 als Pharaon in Rossinis »Moise et Pharaon« unter Riccardo Muti.

Im Frühling 2003 übernahm Schrott erstmals die Titelpartie in »Don Giovanni« an der Washington Opera und daraufhin in Los Angeles. Er ergänzte im Herbst des gleichen Jahres sein Repertoire durch die Rolle des Leporello bei einem Auftritt am Royal Opera unter der Leitung von Antonio Pappano und im Frühling 2004 durch den Figaro in »Le nozze di Figaro« an der Los Angeles Opera. Seitdem war er in beiden Rollen überall auf der Welt zu hören. Außerdem sang er den Escamillo in »Carmen« (Metropolitan Opera New York, Cincinnati Opera and Los Angeles), Pagano in Verdis »I Lombardi« (Florenz), Rodolfo in »La sonnambula« (Rio de Janeiro) und Giorgio in »I puritani« (Genua).