Christian PetersMusiker (Gast)

Christian Peters ist 1964 in Berlin geboren. Er absolvierte seine Ausbildung zum Konzertsaxophonisten an der Hochschule der Künste (der heutigen Universität der Künste) Berlin bei Prof. Omar Lamparter und Detlef Bensmann (Meisterklasse). Daneben absolvierte ...

Christian Peters ist 1964 in Berlin geboren. Er absolvierte seine Ausbildung zum Konzertsaxophonisten an der Hochschule der Künste (der heutigen Universität der Künste) Berlin bei Prof. Omar Lamparter und Detlef Bensmann (Meisterklasse). Daneben absolvierte er prägende Meisterkurse bei Claude Delangle, Jean-Marie Londeix und Iwan Roth. Er ist Preisträger des Kammermusikwettbewerbs 1992 der HdK Berlin. Seit 1993 ist er als Solo-Saxophonist Gast der Staatskapelle Berlin und des MDR-Sinfonieorchesters.

Als Kammermusiker und Solist arbeitete er mit international renommierten Dirigenten (u. a. mit Nikos Athinäos, Marcello Viotti, Constantin Trinks, Peter Keuschnik, Johannes Kalitzke, Hans Zender, Michael Gielen), Orchestern und Ensembles zusammen, darunter mit dem Ensemble Modern, dem Ensemble Avantgarde, den Bläserquintetten der Staatskapelle Berlin und des MDR Sinfonieorchesters, dem Leipziger Schlagzeugensemble, dem Saarländischen Staatsorchester, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Gewandhausorchester Leipzig und den Berliner Philharmonikern.

Von 1986 bis 2007 war Christian Peters als Saxophonlehrer an der Leo-Borchard-Musikschule in Berlin tätig. Anlässlich des Musikwettbewerbs des Deutschen Musikrates war er Mitglied der Jury. Seit September 2008 ist er Bariton-Saxophonist des Bensmann-Saxophon-Quartetts.

CD-Veröffentlichungen liegen bei Hungaroton und dem Label MDG (Dabringhaus und Grimm). Bei letzterem erschienen 2003 »Virtuoso Concert Pieces« von Jean Baptiste Singlée und 2008 25 »Caprices and Sonata« für Saxophon solo von Sigfrid Karg-Elert. Daneben produzierte er mit dem MDR, dem SWR, dem SR, dem BR sowie dem ehemaligen SFB Werke von Denissov, Koechlin, Piazzolla, Bonneau, Karg-Elert, Kancheli, Schmitt, Debussy und Bensmann.

Als Interpret sieht er den Schwerpunkt seiner Tätigkeit in der allgemein verständlichen Darstellung der vielfältigen Zusammenhänge, mit denen das Saxophon in die Kulturgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts eingebettet ist.