Attilio CremonesiChor

studierte am Nicolini Conservatorio in Piacenza sowie an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel. Als Gewinner mehrerer internationaler Wettbewerbe war er längere Zeit musikalischer Assistent bei Opern- und Oratorienproduktionen von René Jacobs als ...

studierte am Nicolini Conservatorio in Piacenza sowie an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel. Als Gewinner mehrerer internationaler Wettbewerbe war er längere Zeit musikalischer Assistent bei Opern- und Oratorienproduktionen von René Jacobs als auch dessen Klavierbegleiter. Neben seiner Tätigkeit als Cembalo- und Klaviersolist, verschrieb er sich der Entdeckung und Aufführung seltener Opern des Barock und der Klassik. Mit seinem Ensemble »Arcadia« gastierte er in den bekanntesten Konzertsälen und bei namhaften Festivals in Europa und Südamerika.


Seine Engagements als Dirigent im Opern- und Konzertbereich führten Attilio Cremonesi nach Basel, Berlin (Staatsoper Unter den Linden und Hebbel Theater), Braunschweig, Innsbruck, nach Lausanne, Luzern und zu den Festivals in Curitiba (Brasilien), Fez und Lörrach sowie zu den Festwochen der Alten Musik Innsbruck.
Im Februar 2003 dirigierte er Georg Friedrich Händels »Rodelinda« an der Oper in Oslo, anschließend erarbeitete er zusammen mit dem Choreographen Joachim Schlömer die Produktion »Les Larmes du Ciel« bei den Wiener Festwochen. In der Spielzeit 2004/2005 übernahm Attilio Cremonesi die musikalische Leitung am Opernhaus in Bonn für Jean-Philippe Rameaus »Dardanus« und Antonio Sartorios »Giulio Cesare in Egitto« im Rahmen der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Zu besonderem Erfolg gelangte er durch Henry Purcells »Dido and Aeneas« in der Inszenierung von Sasha Waltz als Koproduktion der Opernhäuser Louxemburg, Montpellier und der Berliner Staatsoper.


Mehrere seiner zahlreichen CD-Einspielungen wurden mit dem Deutschen Schallplattenpreis der Kritik, dem Choc de la Musique, dem Diapason d’Or und dem Caecilianprijs ausgezeichnet.


Zukünftige Engagements beinhalten eine Tournee mit Gioacchino Rossinis »La scala di seta« mit dem Freiburger Barockorchester; mit »L’ape musicale«, einer kuriosen Anthologie auf die Arien Lorenzo da Pontes, gastiert er beim Pergolesi Festival in Jesi. Georg Friedrich Händels »Jephta« mit der Akademie für Alte Musik und Joseph Haydns »Il mondo della luna» mit dem Barockorchester »La Cetra» führen Attilio Cremonesi an die Theater in Poissy, Basel und zum Festival Prager Frühling. Des Weiteren wird er am Grand Théatre de Génève die Trilogie Claudio Monteverdis dirigieren.