Anna Alàs i JovéSängerin (Gast)

Anna Alàs i Jové wurde in Terrassa (Katalonien) geboren, wo sie ihren ersten Gesangsunterricht bei Alícia Prieto erhielt und diesen später bei Julia Conwell (Wien) fortsetzte. Während ihres Studiums an der Musikhochschule Kataloniens (ESMuC) bei Enedina ...

Anna Alàs i Jové wurde in Terrassa (Katalonien) geboren, wo sie ihren ersten Gesangsunterricht bei Alícia Prieto erhielt und diesen später bei Julia Conwell (Wien) fortsetzte. Während ihres Studiums an der Musikhochschule Kataloniens (ESMuC) bei Enedina Lloris und Mireia Pintó, war sie im Rahmen eines Erasmusprogramms (2005/06) Stipendiatin an der Musikhochschule Karlsruhe. Dort war sie Mitglied der Opernschule und der Liedklasse des Liedduos Shirai - Höll.

Derzeit studiert sie bei Prof. Anneliese Fried und Prof. Wolfram Rieger im Master Lied und Oratorium an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin.

Wichtig für ihre musikalische Laufbahn waren Meisterklassen von Jorge Sirena, Brigitte Fassbaender, Bernarda Fink, Maria Venuti, Cornelius L. Reid, u. a. Nach Abschluss ihres Gesangsstudiums war sie am Internationalen Opernstudio des Staatstheaters Nürnberg engagiert.

Von ihrer Begabung zeugen der erste Preis beim Gesangswettbewerb J. Massià 2005, der zweite Preis beim P. A. Cesti Gesangswettbewerb für Barockoper 2010, sowie ihr Finalistinnen-Platz beim R. Strauss Gesangwettbewerb 2009. Außerdem bekam sie zwei Stipendien der Humboldt Stiftung und des DAAD.

Da die Gattung des Liedes der jungen Sängerin sehr am Herzen liegt, bekam sie auch Anregungen von dem Liedduo Mateu/Poyato sowie von den Pianisten Wolfram Rieger, Alan Branch, Irvin Gage und Malcolm Martineau.

Sie gastierte bei der XVI und XVII Schubertíada de Vilabertran. Durch ihr Interesse für Neue Musik hat sie bereits an vielen Uraufführungen mitgewirkt.

Innerhalb ihrer Tätigkeit als Solistin hat sie sich ein breites Oratorienrepertoire angeeignet, das vom Barock bis zur Moderne breit gefächert ist. Aber auch als Opernsängerin kann sie schon auf viele gesungene Rollen zurückblicken, so war sie schon als Elvira (»Don Giovanni«), Rosina (»Der Barbier von Sevilla«), Tebaldo (»Don Carlo«), Siébel (»Faust«), L'Enfant (»L'Enfant et les sortilèges«), Flora (»La Traviata«), Lola (»Cavalleria rusticana«), Volpino (»Lo Speziale«), Clarisse (»L'amour des trois oranges«), Armelinde (»Cendrillon«) und auf verschiedenen Bühnen zu erleben, wie u. a. am Palau de la Música Catalana, L’Auditori, Gran Teatre del Liceu, Teatre Principal de Palma, Palacio de la Ópera (Coruña), Staatstheater Nürnberg, Landestheater Detmold und im Glinka Konzertsaal (Sankt Petersburg). Sie trat mit dem Art Ensemble Barcelona, dem Simfónica de Galícia, den Nürnberger Philharmonikern, dem Orchester vom Gran Teatre del Liceu unter der Leitung von Johannes Fritszch, Christof Prick, Josep Pons, Víctor Pablo-Pérez, Christoph Gedschold und Diego M. Etxebarria auf. Außerdem wirkte sie an Rundfunk- und Fernsehaufnahmen mit dem COM Radio, Catalunya Música, dem Bayerischen Rundfunk und dem Internationalen Fernsehkanal von Portugal mit.