Alexandra SchulzSängerin (Gast)

Die Berliner Mezzosopranistin Alexandra Schulz war auf dem besten Weg, Schauspielerin an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin zu werden, als sie eher zufällig ihre Gesangsstimme entdeckte. Sie verbrachte zwölf Jahre in Italien, wo sie ihr ...

Die Berliner Mezzosopranistin Alexandra Schulz war auf dem besten Weg, Schauspielerin an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin zu werden, als sie eher zufällig ihre Gesangsstimme entdeckte. Sie verbrachte zwölf Jahre in Italien, wo sie ihr gründliches Studium am renommierten Conservatorio di Santa Cecilia zu Rom mit den höchsten akademischen und künstlerischen Auszeichnungen abschloss. Vieles Wichtige lernte sie auch bei Christa Ludwig und bei Sergio Oliva, Dirigent des Teatro dell' Opera in Rom.

Inzwischen war Alexandra Schulz schon in zahlreichen Produktionen zu sehen, wie z. B. in Puccinis »Madama Butterfly«, als Erda und Fricka in Wagners »Rheingold«, Piazzollas »Maria de Buenos Aires«, Weills »Das kleine Mahagonny«, Verdis »La traviata« und »Rigoletto«, Mascagnis »Cavalleria Rusticana«, Mozarts »Le nozze di Figaro«, »Die Gärtnerin aus Liebe« und »Die Zauberflöte«, Strauß’ »Der Zigeunerbaron«, Humperdincks »Hänsel und Gretel« und Cuis »Der gestiefelte Kater«. Bei den meisten Produktionen war sie in Deutschland und Italien zu hören, unter anderem in Zusammenarbeit mit der Komischen Oper Berlin und dem Leipziger Gewandhaus, aber auch bei Tourneen in Japan. In der Staatsoper Unter den Linden im Schiller Theater in Berlin war sie zuletzt in einigen Konzerten im Gläsernen Foyer aufgetreten. Neben der Oper liebt Alexandra Schulz besonders die Kammermusik und das Lied.