Alex PendaSängerin (Gast)

Alex Penda (Alexandrina Pendatchanska) stammt aus Sofia, wo sie die Nationale Musikschule mit Gesang und Klavier abschloss. Mit 17 machte sie ihr Debüt auf der Bühne und gewann mit 19 den »Antonín Dvořák« Gesangswettbewerb, den Internationalen Gesangswettbewerb ...

Alex Penda (Alexandrina Pendatchanska) stammt aus Sofia, wo sie die Nationale Musikschule mit Gesang und Klavier abschloss. Mit 17 machte sie ihr Debüt auf der Bühne und gewann mit 19 den »Antonín Dvořák« Gesangswettbewerb, den Internationalen Gesangswettbewerb in Bilbao und den UNISA Gesangswettbewerb in Pretoria.

Daraufhin debütierte sie die Titelrolle in »Lucia die Lammermoor« in Bilbao und startete somit ihre internationale Karriere. Sie interpretierte Elisabetta »Roberto Devereux« am Teatro Regio Turin und Teatro San Carlo Neapel, »Ermione« an der Opera Santa Fe, Donna Anna (»Don Giovanni«) in Lausanne, Opera Houston und Lissabon, »La Straniera« am Teatro Bellini Catania, Lucrezia in »I due Foscari« am Teatro San Carlo Neapel, Madama Cortese in »Il viaggio a Reims« am Théâtre Royal de la Monnaie Brüssel, in der Titelrolle von »Semiramide« am Théâtre des Champs-Élysées in Paris, »Ermione« und »La donna del lago« in New York, Fiorilla in »Il turco in Italia« an der Bayerischen Staatsoper München und an der Staatsoper Berlin Unter den Linden, »Luisa Miller« an der Deutschen Oper Berlin und am Teatro San Carlo. Als Donna Elvira in »Don Giovanni« trat sie an der Washington Opera, am Théâtre des Champs-Élysées Paris, an der Opéra National de Lyon und am Festspielhaus Baden-Baden und als Vitellia in »La clemenza di Tito« in Santa Fé, am Teatro Real Madrid, in Kopenhagen und an der Oper Lyon. Die Rolle der Elettra in »Idomeneo« sang sie am Théâtre Royal de la Monnaie Brüssel und in der Kölner Philharmonie.

Zu den Highlights der vergangenen Spielzeiten zählen ihre Debüts als »Agrippina« an der Staatsoper Berlin, Elisabetta in »Maria Stuarda« an der Oper Toronto, am Bolshoi Theater Moskau und in der Philharmonie München, eine Neuproduktion von »La finta giardiniera« am Theater an der Wien und an der Staatsoper Berlin, ihr Debüt als Fiordiligi in »Così fan tutte« in Paris, Lissabon und Brüssel, das Debüt als Helene in »Les vêpres siciliennes« am Teatro San Carlo in Neapel, als Nedda in »Pagliacci« an der Wiener Staatsoper, als Gorislawa in »Ruslan und Ljudmila« am Bolshoi Theater in Moskau, als Circe in »Telemaco« von Gluck am Theater an der Wien und in der Titeltrolle der »Salome« am Theater St. Gallen.

In der letzten Spielzeit debütierte sie die Rolle der Eboli in »Don Carlo« an der Oper Oviedo und interpretierte Donna Anna in »Don Giovanni« an der Hamburgischen Staatsoper, »Agrippina« an der Staatsoper Berlin und an der Salle Pleyel Paris und gab ihr Debüt beim Festival Aix-en-Provence als Donna Elvira in »Don Giovanni« unter der Leitung von Marc Minkowski.

Im Konzert war Alex Penda mit Verdis »Messa da Requiem«, Rossinis »Stabat Mater« und »Petite Messe solennelle«, Beethovens 9. Sinfonie und Honneggers »Le Roi David« zu erleben und arbeitete mit dem Israel Philharmonic Orchestra, L’Orchestra Sinfonica della Rai, Philadelphia Orchestra, L’Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, dem Russischen National Orchester, dem Philharmonieorchester des ORF, den Wiener Symphonikern, L’Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Freiburger Barockorchester, dem Concerto Köln, dem Ensemble Matheus, dem Complesso Barocco und der Akademie für Alte Musik. Sie hat unter anderem mit den Dirigenten Riccardo Chailly, Myung-Wyun Chung, Charles Dutoit, Eliahu Inbal, Adam Fischer, Jesús López-Cobos, Nello Santi, Bruno Bartoletti, Maurizio Benini, Bruno Campanella, Daniel Oren, Evelino Pidò, Ivor Bolton, Vladimir Spivakov, René Jacobs und Vladimir Jurowski gearbeitet.

Ihre Discographie umfasst Glinkas »Ein Leben für den Zaren« (Antonida) bei Sony, Rachmaninovs »Die Glocken« bei Decca, Donizettis »Parisina« bei Dynamics sowie Arienaufnahmen bei Capriccio, Sartorios »Giulio Cesare in Egitto« mit dem ORF und das dramatische Koloraturalbum »Genuine«. Ihre Auftritte als Elisabetta »Roberto Devereux«, Lucrezia Contarini »I due Foscari«, Donna Elvira, Alcina in »Orlando Paladino« und in »Petite Messe solennelle« sind auf DVD erhältlich. Unter René Jacobs bei Harmonia Mundi hat sie außerdem die Vitellia in »La clemenza di Tito«, Donna Elvira in »Don Giovanni«, Elettra in »Idomeneo«, Arminda in »La finta giardiniera« und die Titelrolle in »Agrippina« aufgenommen. Für die CD-Aufnahme von »Agrippina« wurde sie 2012 bei den GRAMMY AWARDS nominiert.

Aktuelle und zukünftige Projekte umfassen u.a. eine Neuproduktion von Vitellia in »La clemenza die Tito« am Théâtre Royal de la Monnaie Brüssel, das Debüt als Chrysothemis in »Elektra« am Teatro Petruzzelli Bari unter Jonathan Nott, »Salome« in Moskau und an der Opera Santa Fé, Konzerte von »War Requiem« in Moskau unter Vladimir Jurowski, das Debüt als Leonore in »Fidelio« an der Santa Fé Opera unter Harry Bicket und als »Carmen« am Theater St. Gallen. Darüber hinaus wird sie ihr Debüt geben in der Titelrolle einer Neuproduktion von »L’incoronazione di Poppea« am Theater an der Wien.