Aleksandra KurzakSängerin (Gast)

Schon mit sieben Jahren begann die musikalische Ausbildung von Aleksandra Kurzak mit Violinen- und Klavierunterricht. Ihr Gesangstudium absolvierte sie an der Musikhochschule Breslau und später an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, wo sie ...

Schon mit sieben Jahren begann die musikalische Ausbildung von Aleksandra Kurzak mit Violinen- und Klavierunterricht. Ihr Gesangstudium absolvierte sie an der Musikhochschule Breslau und später an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, wo sie parallel im Opernstudio der Staatsoper Hamburg ausgebildet wurde. Mit 21 Jahren, noch als Studentin, hat die mehrfache Preisträgerin von Wettbewerben in Warschau, Helsinki, Barcelona und Kanton an der Staatsoper in Breslau als Susanna in Mozarts »Le Nozze di Figaro« an der Seite ihrer Mutter und Gesangslehrerin Jolanta Żmurko debütiert. Im Jahr 2009 hat sie einen Doktortitel im Musikbereich bekommen.
Von 2004 bis 2007 war die Sopranistin Ensemblemitglied der Staatsoper Hamburg. Dort war sie in vielen Rollen zu hören, darunter Königin der Nacht, Blondchen, Susanna, Servilia, Marzelline (»Fidelio«), Nanetta (»Falstaff«), Ännchen (»Der Freischütz«), Gilda, Adele, Gretel (»Hänsel und Gretel«), Maid (»Powder her Face«), Musetta, Cleopatra, Fiorilla (»Turco in Italia«) und Marie (»La fille du régiment«). 2006 wurde sie mit dem Oberdörffer-Preis der Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper ausgezeichnet.
Mit nur 27 Jahren debütierte die Sängerin an der Metropolitan Opera New York als Olympia in »Les Contes d'Hoffmann« und am Royal Opera House Covent Garden in London als Aspasia in »Mitridate, re di Ponto«.
Im Februar 2010 debütierte Aleksandra Kurzak im Teatro alla Scala die Milano als Gilda in »Rigoletto«.
Aleksandra Kurzak ist wieder an die MET zurückgekehrt und ist als Blondchen in »Die Entführung aus dem Serail«, Gilda Gretel und Adina aufgetreten. Seit ihrem Londoner Debüt kehrt Aleksandra Kurzak regelmäßig an das ROH zurück, das zu ihrem Stammhaus geworden ist. Dort konnte sie mit Partien wie Norina in »Don Pasquale«, Adina »L’elisir d’amore«, Susanna, Matilde in »Matilde di Shabran« und zuletzt als Donna Fiorilla, Rosina, Gilda und Lucia große Erfolge feiern. Gastengagements brachten die Künstlerin, unter anderem, an die Staatsoper Unter den Linden Berlin (Königin der Nacht), ans Teatro Regio di Parma, ans Théâtre du Capitole Toulouse (Gilda), an die Bayerische Staatsoper München (Cleopatra, Adele, Rosina, Donna Fiorilla, Adina und Rachel), ans Teatro Regio di Torino (Violetta), ans Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia (Adina), an die Wiener Staatsoper (Rosina, Adina, Susanna, Marie, Violetta, Gilda), ans Teatro Real in Madrid (Susanna, Marie), ans Teatro Massimo di Palermo (Norina), ans Teatro Massimo Bellini in Catania, an die Lyric Opera of Chicago (Blonde) und zu den Salzburger Festspielen (Mozart-Matinee, Ännchen und Donna Anna), zum Mozart Festival in A Coruña und an die Welsh National Opera in Cardiff (Aspasia), an die Finnish National Opera Helsinki (Gilda), ans Teatr Wielki in Warschau (Gilda, Violetta, Lucia), ans Teatro La Fenice in Venedig (Donna Anna), ans Theater an der Wien (Donna Anna und Amenaide) und an die Seattle Opera (Lucia), San Francisco Opera (Gilda), Los Angeles Opera (Fiordiligi) und Arena di Verona (Rosina, Juliette, Gilda, Verdi-Gala), Opernhaus Zürich (Gilda, Norina, Nedda), Opéra national de Paris (Adina), Teatro alla Scala di Milano (Susanna, Adele in »Le comte Ory«).
Sie hat mit Dirigenten wie Ivor Bolton, Bruno Campanella, James Conlon, Sir Andrew Davis, Christoph von Dohnányi, Riccardo Frizza, Rafael Frühbeck de Burgos, René Jacobs, Fabio Luisi, Nicola Luisotti, Sir Charles Mackerras, Ingo Metzmacher, Daniel Oren, Sir Antonio Pappano, Carlo Rizzi, Ralf Weikert und Simone Young zusammen gearbeitet.
Aleksandra Kurzak hat einen Exklusivvertrag mit DECCA unterschrieben.
In der Spielzeit 2016/17 wird die Sängerin noch als Micaela in der Opéra national de Paris, als Adina an der Deutschen Oper Berlin und als Adina und Liù am ROH in London auftretten.

Foto: Karol Grygoruk