Adrian SâmpetreanSänger (Gast)

Adrian Sâmpetrean wurde 1983 in Rumänien geboren. Er studierte Gesang an der Musikakademie Gheorghe Dima seiner Heimatstadt Cluj-Napoca und besuchte Meisterklassen bei Ion Buzea, Mariana Nicolesco und anderen. Der junge Bass wurde bei mehreren internationalen ...

Adrian Sâmpetrean wurde 1983 in Rumänien geboren. Er studierte Gesang an der Musikakademie Gheorghe Dima seiner Heimatstadt Cluj-Napoca und besuchte Meisterklassen bei Ion Buzea, Mariana Nicolesco und anderen. Der junge Bass wurde bei mehreren internationalen Gesangswettbewerben ausgezeichnet, u. a. beim Hariclea Darclée- sowie beim Eugenia Moldoveanu-Gesangswettbewerb. 2006 gab er als Colline in »La Bohème« sein Bühnendebüt an der Rumänischen Nationaloper Cluj-Napoca. 2007 interpretierte er dort Raimondo in »Lucia di Lammermoor«. In der Spielzeit 2007/08 war er Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper München.

Gastengagements führten ihn 2008/09 ans Teatro Comunale Bologna (»Der Vampyr«), an die Opéra de Monte Carlo (»Pique Dame«) und an die Deutsche Oper am Rhein (»Lucia di Lammermoor«). An der Deutschen Oper am Rhein war Adrian Sâmpetrean ab der Spielzeit 2009/2010 Ensemblemitglied. Hier sang er u. a. Sparafucile (»Rigoletto«), Oroveso (»Norma«), Angelotti (»Tosca«), Colline (»La Bohème«) und Raimondo (»Lucia di Lammermoor«). Im August 2011 gab der Künstler sein erfolgreiches Debüt als Leporello in »Don Giovanni« bei den Salzburger Festspielen, eine Partie, die er ebenso im September 2012 am Bolshoi-Theater in Moskau, im Rahmen der Tournee der Mailänder Scala, unter der Leitung von Daniel Barenboim übernahm. Als Raimondo in »Lucia di Lammermoor« gab er in der Spielzeit 2010/11 sein Debüt an der Hamburgischen Staatsoper und wurde in der Saison 2011/12 in das Ensemble aufgenommen. Hier interpretiert er Partien wie Alidoro in »La Cenerentola«, Ramfis in »Aida«, Ein Mönch in »Don Carlo« und Don Basilio in »Il barbiere di Siviglia« und setzt seine Zusammenarbeit mit der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf (»La Bohème«, »Il barbiere di Siviglia«) fort. 2012/13 folgten seine Debüts an der Opéra de Paris als Alidoro in »La Cenerentola«, an der Mailänder Scala als Banco in »Macbeth« und in der Titelrolle in »Oberto, Conte di San Bonifacio« sowie an der Arena di Verona als Ramfis in »Aida«. Zukünftige Gastspielverpflichtungen führen ihn an die Pariser Oper (»Don Giovanni«, 2015), nach Monte Carlo (»L’elisir d’amore«, 2014), an das Teatro Massimo Palermo (»Il barbiere di Siviglia«, 2013), an die Hamburgische Staatsoper (»Lucrezia Borgia«, 2014), zu den Festspielen in Aix-en-Provence (»Il turco in Italia«, 2014) und an die Lyric Opera of Chicago (»Lucia di Lammermoor«, 2016).

Der junge Künstler wirkte bereits bei CD-Aufnahmen mit. Er ist in »Les Paladins« (Coviello Classics) und auf der CD »Elīna Garanča – Bel Canto« (Deutsche Grammophon) zu hören.