Staatskapelle Berlin

Daniel Barenboim | Anne-Sophie Mutter

Nur ein Violinkonzert hat Ludwig van Beethoven geschrieben – ein wahres Gipfelwerk des Repertoires. Im Grunde haben sich alle Violinkonzerte des 19. und nicht wenige des 20. Jahrhunderts mit Beethovens buchstäblich »großem Wurf« ins Verhältnis gesetzt ...

Nur ein Violinkonzert hat Ludwig van Beethoven geschrieben – ein wahres Gipfelwerk des Repertoires. Im Grunde haben sich alle Violinkonzerte des 19. und nicht wenige des 20. Jahrhunderts mit Beethovens buchstäblich »großem Wurf« ins Verhältnis gesetzt und haben sich die dort beispielhaft verwirklichte klangliche Balance zwischen Soloinstrument und Orchester zum Vorbild genommen. Und Claude Debussys »Trois esquisses symphoniques« »La mer«, vielfach zum Exempel des musikalischen Impressionismus erhoben, besitzen einen ebenso prominenten Platz in der Musikgeschichte wie die »Drei Orchesterstücke« von Alban Berg, in denen die Erschütterungen des 1. Weltkriegs gleichsam seismographisch vorweggenommen sind.


TŌRU TAKEMITSU
»Nostalghia. In Memory of Andrei Tarkovskij« für Violine und Streichorchester

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Violinkonzert D-Dur op. 61

- Pause -

CLAUDE DEBUSSY
»La mer«

ALBAN BERG
Drei Orchesterstücke op. 6
ca. 2:15 h | inklusive 1 Pause
Konzerteinführung 45 Minuten vor Beginn
Referent: Dr. Detlef Giese