Kammerkonzert IV

Tilia-Quartett

Anfang, Mitte und Ende – diese drei Phasen des Lebens und Schaffens spielen beim Kammerkonzert mit dem Tilia-Quartett eine prägende Rolle. Anton Weberns Langsamer Satz für Streichquartett steht am Beginn seiner kompositorischen Tätigkeit. Brahms war ...

Anfang, Mitte und Ende – diese drei Phasen des Lebens und Schaffens spielen beim Kammerkonzert mit dem Tilia-Quartett eine prägende Rolle. Anton Weberns Langsamer Satz für Streichquartett steht am Beginn seiner kompositorischen Tätigkeit. Brahms war damals sein Idol. Dessen 3. Streichquartett entstand 1875, als Brahms mitten auf dem Weg war, zu einem der führenden europäischen Komponisten zu werden. Mozarts letztes Streichquartett wiederum, das 3. der sogenannten »Preußischen Quartette« schrieb der Wiener Klassiker im Sommer 1790, nur eineinhalb Jahre vor seinem allzufrühen Tod. Drei Mal Musik aus Wien, in unterschiedlichen künstlerischen Handschriften und Stilen.


ANTON WEBERN
Langsamer Satz für Streichquartett

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Streichquartett F-Dur KV 590

JOHANNES BRAHMS
Streichquartett Nr. 3 B-Dur op. 67