II. Abonnementkonzert | Staatskapelle Berlin

Ludwig van Beethovens 3. Klavierkonzert ist das einzige seiner fünf Klavierkonzerte in einer Moll-Tonart. Mit Beethoven selbst als Solisten gelangte es im Frühjahr 1805 im damals neuerbauten Theater an der Wien zur Uraufführung und gilt als sein erstes ...

Ludwig van Beethovens 3. Klavierkonzert ist das einzige seiner fünf Klavierkonzerte in einer Moll-Tonart. Mit Beethoven selbst als Solisten gelangte es im Frühjahr 1805 im damals neuerbauten Theater an der Wien zur Uraufführung und gilt als sein erstes vom Dialog zwischen Orchester und Klavier geprägtes Klavierkonzert mit gleichsam sinfonischen Zügen. Diesem Schlüsselwerk Beethovens steht Dmitri Schostakowitschs 7. Sinfonie komplementär gegenüber. Die sogenannte »Leningrader Sinfonie« entstand am Beginn der 1940er Jahre und wendet sich mit elementarer Ausdruckskraft Themen wie Bedrohung, Kampf und Sieg zu – einem Sieg der Humanität über das Grauen des Krieges, mit dem Schostakowitsch selbst konfrontiert war.


      LUDWIG VAN BEETHOVEN
      Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37

      DMITRI SCHOSTAKOWITSCH
      Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 60 »Leningrader«
      ca. 2:10 h | inklusive 1 Pause
      Konzerteinführung 45 Minuten vor Beginn
      Referent: Detlef Giese