Récitations

von Georges Aperghis

Die letzte Produktion dieser Spielzeit anlässlich des Festivals INFEKTON! ist ein Abend der ganz besonderen Art. Die RÉCITATIONS von Georges Aperghis sind ein Kompendium vokaler Stimmtechniken, die ihresgleichen suchen. Virtuos und sublim witzig zeigt ...

Die letzte Produktion dieser Spielzeit anlässlich des Festivals INFEKTON! ist ein Abend der ganz besonderen Art. Die RÉCITATIONS von Georges Aperghis sind ein Kompendium vokaler Stimmtechniken, die ihresgleichen suchen. Virtuos und sublim witzig zeigt der Komponist, was neue Gesangskunst sowohl musikalisch wie inhaltlich auszudrücken vermag. Der griechische Komponist Georges Aperghis, der in Paris lebt, schrieb die RÉCITATIONS zwischen 1978 und 1979 für eine weibliche Solostimme. Das Werk verfügt – ähnlich wie Sciarrinos VANITAS – über keine Handlung im herkömmlichen Sinn. Inspirieren ließ sich Aperghis von der Alltagssprache, von dem, was hinter und neben dem Sprechen passiert, denn, wie er sagt: »Le plus important est toujours à côté...« – »Das Wichtigste geschieht immer nebenbei...«.



    VORWORT
    Werkeinführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn
    • Pressestimmen

      »Uta Buchheister singt, atmet, spricht, haucht, pfeift und flüstert sich virtuos durch die extremen Vorschriften der Partitur hindurch. Eine Frau mit Nerven, gespannt wie die Saiten eines Instruments, das eine Musik hören lässt, die so noch nie zu hören war.« (taz, 22. Juni 2013)

      »Elisabeth Stöppler inszeniert die 14 ›Récitations‹ von Georges Aperghis als nervöses Selbstgespräch einer Einsamen, die in einer Panzerung zu leben scheint und zugleich krampfhaft den Kontakt mit dem Publikum sucht. Das wird von Uta Buchheister mit atemberaubender Intensität dargestellt.« (Berliner Zeitung, 24. Juni 2013)

      »Gleich einer verzweifelten Frau Clown beherrscht Uta Buchheister uns, das brave Publikum, dessen Sitzreihen sie nach Belieben herumschiebt. Dass die sehr intensive Darstellerin gleichsam ohne Selbstbestimmung agiert, getrieben von ihren Tönen, hat Elisabeth Stöppler mit Fantasie für eine historische Avantgarde inszeniert … Ein sehr gefeierter Premierenabend« (Der Tagesspiegel, 24. Juni 2013)