Vinzenz WeissenburgerDirigent

Vinzenz Weissenburger macht als Chor- sowie Orchesterdirigent gleichermaßen auf sich aufmerksam. Unabhängig davon, ob er mit Kindern oder Berufsmusikern musiziert, zeichnen sich seine Aufführungen durch freien Klang und eine durchhörbare Gestalt aus. ...

Vinzenz Weissenburger macht als Chor- sowie Orchesterdirigent gleichermaßen auf sich aufmerksam. Unabhängig davon, ob er mit Kindern oder Berufsmusikern musiziert, zeichnen sich seine Aufführungen durch freien Klang und eine durchhörbare Gestalt aus. Neben der besonderen Liebe zu der Musik des 19. und 20. Jahrhunderts setzt Vinzenz Weissenburger Akzente in der historisch informierten Aufführungspraxis von Barockmusik mit modernen Orchestern.

Er leitet u. a. seit 2007 den Kinderchor der Staatsoper Unter den Linden Berlin und baute ihn so aus, dass dieser u. a. 2013 in Litauen bei »Siaulia Cantat« die Goldmedaille und beim Deutschen Chorwettbewerb 2014 den 1. Preis gewann, sowie auf Tourneen durch Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Italien, Polen, Lettland und Litauen ging.

Vinzenz Weissenburger arbeitet mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Gustavo Dudamel, Andris Nelsons und Sir Simon Rattle zusammen und dirigiert in Konzerten und Opern Klangkörper wie das MDR-Sinfonieorchester Leipzig und die Staatskapelle Berlin.

An der Staatsoper Berlin dirigierte Vinzenz Weissenburger seit der Spielzeit 2010/11 die Werkstatt-Produktionen Der gestiefelte Kater von César Cui, Eisenhans! von Ali N. Alkin und Wolf-Ferraris Aschenputtel und seit 2011 das traditionelle Weihnachtskonzert mit dem Kinderchor der Staatsoper und der Staatskapelle Berlin. 2010 leitete er in Dresden Mozarts Die Zauberflöte und 2011 Lortzings Der Wildschütz mit der Neuen Elbland Philharmonie. Im Juni 2012 debütierte er am Theater Hof mit Rossinis Il barbiere di Siviglia.
Vinzenz Weissenburger wurde in Berlin geboren und studierte zunächst an der Universität der Künste Berlin und schloss sein Studium erfolgreich als Diplom-Tonmeister ab. Noch während der Studienzeit wurde er mit mehreren ersten Preisen bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Von 2005 bis 2011 studierte er Dirigieren an der Hochschule für Musik Dresden bei Hans-Christoph Rademann (Chor) und bei Ekkehard Klemm sowie Christian Kluttig (Orchester). Er vertiefte er seine künstlerische Kompetenzen bei Meisterklassen mit The Hilliard Ensemble, dem Rundfunkchor Berlin (Simon Halsey und Grete Pederson) und bei der Stuttgarter Bachwoche (Helmuth Rilling).