Vincent LemaireBühne

Vincent Lemaire erhielt seine Diplom im Fach Bühnenbild 1991 an der Kunsthochschule La Cambre in Brüssel. Seitdem entwirft er Bühnenbilder für Sprechtheater, Tanz und Oper und arbeitet insbesondere mit den Regisseuren Vincent Boussard, Marcel Delval ...

Vincent Lemaire erhielt seine Diplom im Fach Bühnenbild 1991 an der Kunsthochschule La Cambre in Brüssel. Seitdem entwirft er Bühnenbilder für Sprechtheater, Tanz und Oper und arbeitet insbesondere mit den Regisseuren Vincent Boussard, Marcel Delval, François De Carpentries, Michel Dezoteux, Frédéric Dussenne, Paolo Magelli, Nicolas Rossier, Frédéric Roels, Philippe Sireuil als auch mit den Choreographen Michèle Anne De Mey und Thierry Smits zusammen.

Seine Arbeiten sind regelmäßig vor allem an Theatern in Belgien, Frankreich, der Schweiz, Österreich und Deutschland zu erleben, darunter am Lieu Unique in Nantes, am Théâtre de Sète, am Théâtre Vidi in Lausanne, am Théâtre de Poche in Genf sowie an den Opernhäusern von Lyon, Marseille, Zürich, Strasbourg, am Festspielhaus in Baden-Baden, bei den Innsbrucker Festwochen und beim Festival d‘Aix en Provence.

Im Bereich Oper entwickelte er die Bühnenbilder zu Ravels »L´heure espagnole / L´Enfant de les Sortilèges«, »La Bohème«, Pierre Bartholomées »Oedipe sur la route«, Francesco Cavallis »Eliogabalo«, Mozarts »Così fan tutte«, Benoît Merniers »Frühlings Erwachen«, Luc Brewaeys´ »L´uomo dal fiore in bocca«, Offenbachs »Monsieur Choufleuri restera chez lui le...«, Pierre Bartholomées »La Lumière Antigone« am Théâtre de La Monnaie in Brüssel, »Don Giovanni« und »Il martirio di Sant’Agnese« von Pasquini (beides Produktionen für die Innsbrucker Festwochen), Donizettis »La Favorita« und »La Bohème« am Opernhaus Zürich, »The Turn of the Screw« an der Opéra Royal de Wallonie, Menottis »Maria Golovin« an der Opéra de Marseille, »Le Nozze di Figaro« (eine Produktion für das Festival d’Aix-en-Provence) wie auch zu der Händeloper »Floridante« anlässlich der Händelfestspiele in Halle und zu Charpentiers »Louise« an der Opéra national du Rhin in Strasbourg, Thomas´ »Hamlet« an die Opéra de Marseille, Bellinis »Capuleti e i Montecchi« an die Bayerischen Staatsoper.

Weitere Pläne umfassen u. a. »Carmen« von Bizet, »Adriana Lecouvreur« von Cilea, »La Finta giardiniera« von Mozart, »Salome« von Strauss, »Madama Butterfly« von Puccini.

In Liège sanierte er zusammen mit dem Architekten Daniel Dethier die Manège de la Caserne Fonck, die sich als Theater- und Aufführungsort etabliert hat.

1999 und 2001 war Vincent Lemaire Preisträger des Theaterpreises der von der Communauté française de Belgique verliehen wird.