Stephanie AtanasovSängerin (Gast)

Die lyrische Mezzosopranistin Stephanie Atanasov, geboren 1983 in Wien, absolvierte 2004 ihr Studium am Wiener Konservatorium. Ihr herausragendes Talent stellte sie bei verschiedensten Musikwettbewerben unter Beweis und wurde u. a. Stipendiatin der Académie ...

Die lyrische Mezzosopranistin Stephanie Atanasov, geboren 1983 in Wien, absolvierte 2004 ihr Studium am Wiener Konservatorium. Ihr herausragendes Talent stellte sie bei verschiedensten Musikwettbewerben unter Beweis und wurde u. a. Stipendiatin der Académie musicale de Villecroze für die Saison 2004/05. Sie nahm an mehreren Meisterkursen teil und wird derzeit von den Kammersängerinnen Christa Ludwig und Elisabeth Wilke unterrichtet.

Nach ersten Auftritten als Sandmann in »Hänsel und Gretel« an der Volksoper Wien, als Don Ramiro in »La finta giardiniera« im Schloss Schönbrunn und Mercédès in »Carmen« bei den Opernfestspielen St. Margareten wurde sie im Jahr 2005 Ensemblemitglied der Semperoper in Dresden.

An der Semperoper gab sie ihr Debüt in der Rolle des Annius in Mozarts »La clemenza di Tito«. Während den vergangenen Spielzeiten trat sie dann aber in verschiedensten Rollen auf, u. a. als Meg Page (»Falstaff«), Page der Herodias (»Salome«), als zweite Dame in »Die Zauberflöte«, Mercédès (»Carmen«), Cherubino (»Le nozze di Figaro«), als Hänsel (»Hänsel und Gretel«), Orlofsky (»Die Fledermaus«), Tebaldo (»Don Carlo«), Meroe (»Penthesilea«), Dryade (»Ariadne auf Naxos«), Valencienne (»Die lustige Witwe«) und außerdem als Dorabella in »Così fan tutte«. Darüber hinaus war sie als Cherubino (»Le nozze di Figaro«) auch an der Opéra National Montpellier zu erleben und gab 2008 ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen als Zweite Waldnymphe in »Rusalka«. Im September 2008 wurde sie 3. Preisträgerin des internationalen »Competizione dell’Opera« in Dresden. Im Januar 2009 gab sie ihr erfolgreiches Debüt als Octavian in »Der Rosenkavalier« an der Oper Kiel. Sie war ebenfalls als Ocatvian an der Deutschen Oper Berlin unter der musikalischen Leitung von Donald Runnicles im Februar 2010 zu erleben. Im März 2010 gab sie ihr Debüt als Rosina in Rossinis »Il barbiere di Siviglia« in einer Neuproduktion von Michael Hampe am Theater Bremen und war im selben Monat als Margarethe in Berlioz’ »La damnation de Faust« im Musikverein Wien unter Fabio Luisi zu hören. Im Mai 2010 debütierte sie an der Staatsoper im Schiller Theater als Cherubino, und war dort im November 2012 als Ramiro in Hans Neuenfels’ Inzenierung von Mozarts »La finta giardiniera« zu erleben. In der Dresdner Neuproduktion von Gounods »Faust«, unter der Regie von Keith Warner, sang sie im Juni 2010 den Siébel. Im Sommer 2010 war sie erneut zu Gast bei den Salzburger Festspielen, wo sie zur Eröffnung den Mezzosopran-Part in Mozarts Messe in c-Moll unter der Leitung von Ivor Bolton sang, sowie als Dritte Magd in Strauss’ »Elektra« unter der musikalischen Leitung von Daniele Gatti auftrat.

In der Spielzeit 2010/11 sang sie an der Semperoper Dresden unter anderem folgende Partien: Sesto Pompeo in Händels »Giulio Cesare in Egitto«, Dido in »Dido and Aeneas« von Purcell und Smeton in Donizettis »Anna Bolena«. Im September 2011 war sie in Dresden auch als Rosina zu sehen, gefolgt von ihrem Rollendebüt als Zerlina in »Don Giovanni« beim Brucknerfest in Linz 2011. Außerdem gab sie ihr Debüt an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf im März 2010 als Rosina in »Il barbiere di Siviglia«.

Foto: (c) Creutziger