Signe FabriciusChoreographie

Signe Fabricius ist eine seit vielen Jahren nicht nur in ihrer dänischen Heimat sondern weltweit gefragte Choreographin, die neben eigenen Tanzprojekten Choreographien für zahlreiche Schauspiel-, Musiktheaterinszenierungen und Filme schuf. Sie begann ...

Signe Fabricius ist eine seit vielen Jahren nicht nur in ihrer dänischen Heimat sondern weltweit gefragte Choreographin, die neben eigenen Tanzprojekten Choreographien für zahlreiche Schauspiel-, Musiktheaterinszenierungen und Filme schuf. Sie begann ihre Karriere 1998 mit einer Choreographie für die »Dreigroschenoper« (Inszenierung: Sara Cronberg) an der Staatlichen Theaterschule in Kopenhagen. Zu ihren weitere Arbeiten zählen »Cabaret« (Inszenierung: Christoffer Berdal) am Theater Aarhus (2005), »Die Brüder Karamasow« in der Inszenierung: von Kim Bjarke am Kongelige Teater Kopenhagen, »West Side Story« (Inszenierung: Lars Kaalund) und »Gasolin« (Inszenierung: Nikolaj Cederholm) am Kopenhagener Østre Gasværk 2006. In den folgenden Jahren choreographierte Signe Fabricius »The End is Near« (Inszenierung: Maria Vinterberg) am Bellevue Theater Kopenhagen, »The Importance of Being Earnest« (Inszenierung: Lars Kaalund) am Kongelige Teater Kopenhagen (beide 2007) sowie 2008 »Bang Bang« (Regie: Kenneth Bager) am Bellevue Theater Kopenhagen, »Summer Nights Tale« (Regie: Kim Bjarke) am Nørrebros Theater Kopenhagen, »Romeo und Julia« (Lars Kaalund/Contact/Betty Nansen), »The History of the Future« (Regie: Christian Lollike) wiederum am Kongelige Teater Kopenhagen, wo 2010 die »Geschichten aus dem Wiener Wald« (Regie: Madeleine R. Juul) folgten. Im gleichen Jahr enstanden die Choreographien zu »4 Angles on Medea« (Inszenierung: Lars Kaalund) am Musikteatret Albertslund Kopenhagen. Es folgte dort die Choreographie zu »Drømmenes Labyrint« (mit Mikala Bjarnov (2011). 2012 enstanden die Choreographien für »Henderson« (Regie: Christoffer Berdal am Theater Østre Gasværk in Kopenhagen und 2013 für »Robin Hood« (Inszenierung: Lars Kaalund) am Kongelige Teater Kopenhagen.

Vielfach arbeitete Signe Fabricius mit der Regisseurin Elisa Kragerup zusammen. Ihre gemeinsame Arbeit umfasst »Kabale und Liebe« (2009) sowie »Gefährliche Liebschaften« (2010) für die Staatliche Theaterschule Dänemark, »Die Leiden des jungen Werthers« (2010), »Kabaret« (2011), »Shakespeares Sonette« (2011) sowie »Madame Bovary« (2012) für das Kongelige Teater Kopenhagen und 2013 »Dagen Før« am Aveny-T-Theater Frederiksberg).

Zu ihren eigenständig konzipierten Tanzprojekten gehören »D’Jazz« (2000, Bellevue Theater Kopenhagen), »Speeddating« (2007, Kaleidoskop/K2) und »White Magic« (2011, zusammen mit Elisa Kragerup) am Edison Theater Frederiksberg. Ihre choreographischen Arbeiten für den Film beinhalten »Fighter« (für Natasha Arthy), »The Shark« (für Joachim Høst) und »Star Quality« (für Pernille F. Christensen). Signe Fabricius’ Arbeiten im Bereich der Oper begannen 2007 mit »Les Contes d’Hoffmann« (Inszenierung: Yannis Houvardas) am Königlichen Opernhaus in Kopenhagen. Im Bereich des Musiktheaters verbindet sie ferner eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Regisseur Kasper Holton, für dessen Inzenierungen von »Tannhäuser« (2009, Königliches Opernhaus Kopenhagen), »My Fair Lady« (2010, Kongelige Teater Kopenhagen), »Die tote Stadt« (2010, Finnische Oper Helsinki), »Dancer In The Dark« (2010, Königliches Opernhaus Kopenhagen), »Eugen Onegin« (2013) und »Don Giovanni« (2014) am Royal Opera House London) sowie »L’Ormindo« (2014) am Shakespeare Globe Theatre sie die Choreographien erarbeitete.