Sergey SkorokhodovSänger (Gast)

Sergey Skorokhodov wurde in Sankt Petersburg geboren und studierte an der Glinka Chorschule sowie am staatlichen Konservatorium »Rimsky-Korsakov«. Später besuchte Sergey Skorokhodov auch Meisterkurse von Renata Scotto an der Accademia di Santa Cecilia ...

Sergey Skorokhodov wurde in Sankt Petersburg geboren und studierte an der Glinka Chorschule sowie am staatlichen Konservatorium »Rimsky-Korsakov«. Später besuchte Sergey Skorokhodov auch Meisterkurse von Renata Scotto an der Accademia di Santa Cecilia in Rom.1999 war der junge Künstler bereits als Solist an der Mariinsky Academy of Young Singers tätig. Im selben Jahr gab er am Mariinsky Theater sein Debüt als Guido Bardi in Zemlinskys »Eine florentinische Tragödie«.

Seit 2007 ist Sergey Skorokhodov Solist am Mariinsky Theater in St. Petersburg und ist dort unter anderem in den folgenden Partien zu hören: Bajan (»Ruslan i Ljudmila«), Grigoriy (»Boris Godunow«), Lenski (»Eugen Onegin«), Graf Vaudémont (»Iolanta«), Vakula (»Die Nacht vor Weihnachten« von Rimski-Korsakow), ein junger Zigeuner (»Aleko«), Iwan (»Die Nase«), Anatol Kuragin (»Krieg und Frieden«), Edgardo (»Lucia di Lammermoor«), Macduff (»Macbeth«), ein Bote (»Aida«), Rinuccio (»Gianni Schicchi«), Erik (»Der fliegende Holländer«), Lohengrin (»Lohengrin«, konzertant), Hirte (»Król Roger«), Foresto (»Attila«) und weiteren.

Mit dem Mariinsky Theaters war er auf verschiedenen Tourneen, u.a. mit Werken wie Schostakowitschs »Die Nase« und Glinkas »Ruslan i Ljudmila« oder Tschaikowskis »Iolanta«, z. B. in den Niederlanden (Concertgebouw Amsterdam), Deutschland (Deutsche Oper Berlin, 2009), Frankreich (Opéra National, Paris), Großbritannien (Barbican Hall und Coliseum, London), Schweden (Royal Opera, Stockholm), Finnland (Mikkeli Musik-Festival) und Israel (Red Sea Festival, Eilat).

Auf internationaler Ebene präsentierte sich Sergey Skorokhodov am Festspielhaus Baden-Baden als Erik in »Der fliegende Holländer«, in der Königlichen Oper Stockholm und an der Metropolitan Opera als Iwan in »Die Nase«, an der Oper in Washington DC den falschen Dimitry in »Boris Godunow« sowie am Teatr Wielki in Warschau als Lenski in »Eugen Onegin«, alles unter der musikalischen Leitung von Valery Gergiev. Am Bolschoi Theater war er unter Alexander Vedernikov ebenfalls als falscher Dimitry in »Boris Godunow« zu hören und an der Oper in Madrid ebenfalls unter Jury Temirkanov als Graf Vaudémont in »Iolanta« neben Anna Netrebko in der Titelpartie. Im Sommer 2009 ersetzte Sergey Skorokhodov den erkrankten Rolando Villazón in einem Galakonzert mit Anna Netrebko in München; seither tritt er regelmäßig zusammen mit ihr auf, z.B. kürzlich am Mariinski Theater in »L’elisir d’amore« und in »Lucia di Lammermoor«. Weitere Partien am Mariinski Theater umfassen im Laufe der Spielzeit 2011/12 Lenski in »Eugen Onegin«, Macduff in »Macbeth«, Ismaele in »Nabucco«, Alfredo in »La traviata«, Erik in »Der fliegende Holländer«, Bacchus in »Ariadne auf Naxos« und Kuragin in »Krieg und Frieden«.

Im Laufe der Spielzeit 2011/12 war Sergey Skorokhodov auch an der Deutschen Oper Berlin als Alfredo in »La traviata« und in Valencia als Giasone in »Medea« zu hören.

2012/13 begann mit Konzerten am Edinburgh Festival (Rachmaninoffs Kantate »Die Glocken« mit dem London Philharmonic Orchestra unter Vladimir Jurowski) sowie Anatol Kuragin in Prokofjews Oper »Krieg und Frieden« mit dem Mariinski Theater; Konzerte mit »Die Glocken« und Zemlinskys »Eine florentinische Tragödie« mit dem London Philharmonic Orchestra unter Vladimir Jurowski in London in der Royal Festival Hall sowie Graf Vaudémont in »Iolanta« anlässlich einer Europatournee mit Anna Netrebko in der Titelpartie. An der Bayerischen Staatsoper München sang Sergey Skorokhodov den Froh in »Rheingold«. Zukünftige Pläne umfassen u.a. Grigoriy in »Boris Godunow« an der Bayerischen Staatsoper München, Iwan in Schostakowitschs »Die Nase« unter Valery Gergiev an der Metropolitan Opera, Bacchus in einer Neuproduktion von »Ariadne auf Naxos« am Festival von Glyndebourne in 2013 oder Graf Vaudémont in »Iolanta« am Teatr Wielki in Warschau.