Sébastien RoulandDirigent

Sébastien Rouland wurde in Frankreich geboren. Als Cellist ausgebildet, war er bereits in frühen Jahren vom Dirigieren begeistert. Seine Professoren waren Pierre Cao und Nicolas Brochot.

Von 2002 bis 2004 war er als erster Gastdirigent am Luzerner ...

Sébastien Rouland wurde in Frankreich geboren. Als Cellist ausgebildet, war er bereits in frühen Jahren vom Dirigieren begeistert. Seine Professoren waren Pierre Cao und Nicolas Brochot.

Von 2002 bis 2004 war er als erster Gastdirigent am Luzerner Theater engagiert. Dort übernahm er Produktionen wie Lullys »Le Bourgeois gentilhomme«, Mozarts »Lucio Silla« und »Die Zauberflöte«, Glucks »Armide«, Rossinis »Mosé in Egitto«, Wagners »Der fliegende Holländer« und Bizets »Carmen«. Er gastierte außerdem an den Opernhäusern in Saint-Etienne (»Marianne« von Edouard Lacamp), Marseille (»Die Zauberflöte«), an der Opéra Comique Paris (Honeggers »Les aventures du Roi Pausole«) und am Hessischen Staatstheater Wiesbaden (Rameaus »Platée« und Glucks »Armide«).

Von 2004 bis 2008 war er zu Gast am Théâtre du Châtelet Paris (Offenbachs »La Grande-Duchesse de Gérolstein«), an der Opéra National de Lyon (Neuproduktion »La vie parisienne«), an der Oper von Marseille (Purcells »Dido and Aeneas« und Brittens »Phèdre«), an der Angers Nantes Opéra (Rossinis »La Cenerentola«), an der Opéra National du Rhin (Profane Kantaten von J.S. Bach, szenisch), am Hessischen Staatstheater Wiesbaden (Glucks »Armide«, Bachs »Johannespassion« szenisch und Kaisers »Croesus«), an der Komischen Oper Berlin (»Die Entführung aus dem Serail«), am Stadttheater Freiburg (»Idomeneo« und »Werther«), an der Staatsoper Stuttgart (Neuproduktion »La Juive«), am Theater St. Gallen (»La Périchole«) sowie an der Oper von Tel Aviv (»Armide«). Es folgten Neuproduktionen von »Don Giovanni« an der Oper Leipzig, »Das Paradies und die Peri« in Wiesbaden, »Il trionfo del Tempo e del Disinganno« an der Staatsoper Stuttgart, »L’amour masqué« an der Opéra de St Etienne, »Die Zauberflöte« an der Oper von Rouen, »Magdalena« am Théâtre du Châtelet in Paris, »Les mamelles de Tirésias« beim Feldkirch Festival, »Samson et Dalila« und »La Damnation de Faust« bei den Opernfestspielen in St. Gallen und »La Cenerentola« an der Oper von Mexico City. 2012/13 dirigierte er »Blaubart«, ein Schauspiel mit Musik und Tanz (mit Werken von Wagner, Honegger, Schreker und Penderecki) sowie »Il trionfo del Tempo e del Disinganno« am Stadttheater Bern und »Alcina«an der Staatsoper Stuttgart.

Seine Opernpläne für die Saison 2013/14 umfassen »La Cenerentola« am Teatro del Bicentenario in León (Mexico), eine Neuproduktion von »Werther« am Aalto Theater in Essen und eine Neuproduktion von »La Calisto« am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Weitere Pläne umfassen »Idomeneo« an der Opéra national de Montpellier, »Das Pariser Leben« an der Volksoper Wien und sein Debüt an der Opéra national de Paris (»Alceste« von Gluck).

Im Konzert war Sébastien Rouland zu Gast bei Orchestern wie etwa dem Transilvania Philharmonic Orchestra Iasi, dem Brno Philharmonic Orchestra, dem Prager Chamber Orchestra, der Sinfonietta Riga, dem Norwegian Radio Orchestra in Oslo, dem Portugiesischen Nationalorchester in Lissabon, dem Sinfonieorchester St. Gallen, der Camerata Zürich, dem Orchester der Stadt Nürnberg, dem RSO Frankfurt, dem Orchester der Händelfestspiele in Halle, dem Orchester der Händelfestspiele in Karlsruhe, der Staatskapelle in Karlsruhe, den Essener Philharmonikern, dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, dem Orchestre Symphonique et Lyrique de Nancy, den Musiciens du Louvre Grenoble und dem Orchestre National de Lyon.

Die Produktion von »La vie parisienne« in Lyon ist als DVD bei Virgin Classics erschienen (2008).