Max RenneDirigent

Der 1974 geborene Berliner Dirigent Max Renne wurde 1996, noch während seines Studiums an der Hochschule für Musik in Wien, fest an das Landestheater Linz als Korrepetitor engagiert. Bald darauf wurde er dort Studienleiter und Kapellmeister. Er erarbeitete ...

Der 1974 geborene Berliner Dirigent Max Renne wurde 1996, noch während seines Studiums an der Hochschule für Musik in Wien, fest an das Landestheater Linz als Korrepetitor engagiert. Bald darauf wurde er dort Studienleiter und Kapellmeister. Er erarbeitete sich ein umfangreiches Opern- und Operettenrepertoire, welches er auch zum großen Teil dirigierte. Außerdem betreute er als musikalischer Leiter viele Produktionen, für die er auch eigene Arrangements schrieb. Seit 2004 ist er als freiberuflicher Dirigent tätig und leitete diverse Produktionen im Magazin der Staatsoper Unter den Linden Berlin, u. a. »Die Blume von Hawaii«, »1–7–7« sowie »Die lustige Witwe«, »Die Zauberflöte« und »L’elisir d’amore« im Großen Haus der Staatsoper Unter den Linden.
Gemeinsam mit Constanza Macras erarbeitete Max Renne die Opernproduktion »Oedipus Rex« im Kulturzentrum Hellerau mit der Dresdner Philharmonie. Mit Sebastian Baumgarten arbeitete er 2007 für die Produktion »Tosca« an der Berliner Volksbühne erstmals zusammen. Regelmäßige Dirigate in Berlin, Dresden, Stuttgart und Leipzig setzen diese Zusammenarbeit fort.
Außerdem arbeitet Max Renne mit der audiovisuellen Berliner Künstlergruppe »bauhouse« zusammen und hat u. a. mit der »Sinfonie« weltweit Konzerte dirigiert. In der Spielzeit 2012/13 dirigierte er als musikalischer Leiter Friedrich Goldmanns Opernfantasie »R. Hot bzw. Die Hitze«, sowie »Der Jasager/Der Neinsager« von Kurt Weill/Reiner Bredemeyer in der Werkstatt der Staatsoper im Schiller Theater. Weitere Arbeiten waren an diesem Ort »Lezioni di tenebra« von Lucia Ronchetti, »Tarquin« von Ernst Krenek mit dem Internationalen Opernstudio der Staatsoper, sowie »Originale« von Karlheinz Stockhausen. Für die Operans Danskompani an der Oper Göteborg dirigierte er in den letzten beiden Spielzeiten zwei Ballettproduktionen. Derzeit leitet er »Die Dreigroschenoper« am Staatsschauspiel Stuttgart in der Regie von Sebastian Baumgarten. In der Spielzeit 2015/16 leitet Max Renne u. a. die Werkstattproduktion »Es liegt in der Luft« mit dem Kinderopernhaus Lichtenberg, »Aventures | Sur Scène | Nouvelles Aventures«, die Premiere »Mord an Mozart« an der Staatsoper im Schiller Theater und ANS (»AutonomesNervenSystem«) im Rahmen des Festivals für Moderne Musik »Infektion«. Außerdem dirigierte er für die Junge Szene der Semperoper Dresden »R. Hot bzw. Die Hitze« von Friedrich Goldmann.