Maureen Lopez LemboTänzer/in (Gast)

Die spanische Tänzerin und Performerin machte ihren Abschluss am Conservatorio Superior de Danza in Madrid, zudem studierte sie an der Schule für Tanz und Performance Carmen Roche. An der Royal Ballet School & Ballet Rambert School in London erweiterte ...

Die spanische Tänzerin und Performerin machte ihren Abschluss am Conservatorio Superior de Danza in Madrid, zudem studierte sie an der Schule für Tanz und Performance Carmen Roche. An der Royal Ballet School & Ballet Rambert School in London erweiterte sie ihre Ausbildung. Seit über zehn Jahren tanzt sie in verschiedenen Produktionen des spanischen Choreographen Cesc Gelabert, ebenso wie in seiner Kompanie in Barcelona.

Des Weiteren tanzt sie seit über sechs Jahren am Hebbel-Theater in Berlin, von 2003 bis 2008 am Teatre Lliure, am Teatre Nacional de Catalunya und beim Edinburgh International Festival. Maureen Lopez Lembo gewann 2004 den Gerald Archangel Critics Award. Sie performte bei vielen weiteren internationalen Festivals, wie beim Festival internacional Cervantino in Mexico und 2007 in der Kulturhauptstadt Sibiu in Rumänien. Sie ging in Spanien, Frankreich, Deutschland und Südamerika auf Tournee und wurde 2006 vom Cervantes Institute in Peking, China, eingeladen.

Sie performte mit der spanischen Theatergruppe La Fura dels Baus in György Ligetis »Le Gran Macabre«, in Opernproduktionen mit Regisseuren, Künstlern und Komponisten wie Gerardo Vera (»Kurt Weill 2000«), Calixto Bieito, Carles Santos und Frederic Amat, im Gran Teatre del Liceu in Barcelona, im Castillo de Perelada, beim Musik- und Tanzfestival Torroella de Montgrí in Barcelona, beim Teatro Real und beim Teatro de la Zarzuela in Madrid, bei den Bregenzer Festspielen in Österreich und bei der Teatr Wielki Opera Narodowa in Warschau.

Maureen Lopez Lembo arbeitet mit Choreographen wie Cisco Aznaram, mit der Tanztheatergruppe Buissonnière im Theater Vidy in der Schweiz, mit Sharon Fridman am Suzanne Dellal Center of Dance und am Theater in Tel Aviv in Israel, mit Antonio Ruiz (Sasha Waltz & Guests) in Madrid und Berlin, beim Brazilian Dance Festival of Rio de Janeiro, im Theater Sesc Copacabana und beim Espaço Cultural in Teresópolis. Sie arbeitet ebenso mit der portugiesischen Choreographin Tania Carvalho zusammen; 2004 bei dem Festival Danças na Cidade in Lissabon und 2011 mit ihrem Stück »Icosahedron« beim Espaço do Tempo in Montemoro- Novo in Portugal, beim Recontres Chorégraphiques internationales de Seine-Saint-Denis und beim Theater Culturgest in Lissabon. Performances fanden in Portugal, Deutschland, Spanien und Österreich statt.

2012/13 arbeitete sie mit der schweizer Choreographin Anna Huber, mit der Komponistin Isabel Mundry und mit dem Galatea-Quartett aus Zürich am Dampfzentrale Theater in Bern zusammen. Aufführungen fanden in Heidelberg, Bern und Berlin statt.

Mit dem Künstler Abraham Hurtado arbeitete sie in seiner Produktion bei dem Festival Mercat de les Flors in Barcelona und bei dem Festival temps d’Images in Lissabon zusammen, ebenso präsentierten sie sein Werk, welches in Zusammenarbeit mit der AA DK in Berlin mit Videoinstallationen entstand auf der Manifesta8: The European Biennial of Contemporary Art im Museum Centro Párraga.

Mit der Installation »Welcome to Europe«, betreut von Meg Stuart, wurde die Tänzerin zu dem Festival Intimate Strangers geladen, Kunstzentrum Vooruit in Gent (Belgien). Sie wurde ebenso von Meg Stuart/Damages Goods eingeladen, bei einer Improvisationsreihe und Forschungsarbeit mitzuwirken.

Sie tanzte in der Installation »Maenad Cymbals« von der Künstlerin Donna Huanca, welche 2013 Teil der Vernissage in der Galerie KSF in Berlin war. In der Spielzeit 2013/14 war sie Gast am Staatstheater in Kassel unter der Leitung von Johannes Wieland.