Laila Salome FischerSängerin (Gast)

An der Deutschen Oper Berlin debütierte Laila Salome Fischer im Mai 2012 in einer konzertanten Aufführung von Felix von Weingartners Oper »Die Dorfschule«, nachdem sie im Vormonat mit der Staatskapelle Berlin in der Konzertreihe »Preußens Hofmusik« zu ...

An der Deutschen Oper Berlin debütierte Laila Salome Fischer im Mai 2012 in einer konzertanten Aufführung von Felix von Weingartners Oper »Die Dorfschule«, nachdem sie im Vormonat mit der Staatskapelle Berlin in der Konzertreihe »Preußens Hofmusik« zu erleben war und im Konzerthaus Berlin Pergolesis »Stabat Mater« sang. 2013 gab sie ihr Debüt bei den Bregenzer Festspielen in der Neuproduktion von Mozarts »Die Zauberflöte«.

Laila Salome Fischer, 1987 in Berlin geboren, erhielt ihren ersten Gesangsunterricht mit acht Jahren und sammelte erste Bühnenerfahrungen im Kinderstudio der Komischen Oper Berlin, wo sie auch als Solistin in Vorstellungen unter der Leitung von Yakov Kreizberg bzw. Vladimir Jurowski zu hören war.

Von 1999 bis 2006 war Laila Salome Fischer Jungstudentin des Julius-Stern-Institutes der Universität der Künste Berlin in der Gesangsklasse von Jutta Schlegel und begann, direkt nach dem Abitur 2006, ihr Gesangsstudium an der Universität der Künste Berlin bei Julie Kaufmann, das sie im Sommer 2012 in der Titelpartie von Cavallis Oper »La Calisto« mit dem Diplom abschloss.

Noch während ihrer Schulzeit wurde sie mit Ersten Bundespreisen »Jugend Musiziert«, dem Ersten Preis im Wettbewerb der Deutschen Bahn ausgezeichnet und gewann 2007 ein Stipendium der »Yamaha Music Foundation of Europe« (YMFE). Seit 2010 ist sie Stipendiatin der Bischöflichen Studienstiftung Cusanuswerk.

Noch vor Beendigung ihrer Schulzeit konzertierte Laila Salome Fischer mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker (2003) und dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt (2006) und sang Konzerte in Deutschland, Spanien, Belgien und der Schweiz. 2000 sang sie in der mit dem Echo Klassik 2004 ausgezeichneten CD-Produktion des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin die Clothilde in Henzes Oper »Pollicino«. 2010 erschien bei Sony der Mitschnitt eines Benefizkonzertes »Berlin für Haiti«, bei dem Laila Salome Fischer mitwirkte.

2010 debütierte Laila Salome Fischer bei den Musikfestspielen Potsdam in der Opernproduktion »Montezuma« von Carl-Heinrich Graun als Erissena und war dort erneut bei der Wiederaufnahme Juni 2012 zu erleben. 2011 war Laila Salome Fischer erstmals beim Festa di San Francesco in Assisi in der Uraufführung der Oper »Il cigno nero e la fanciulla sulla falce lunare« (Näther) in der weiblichen Titelpartie zu hören. Sie arbeitete u.a. mit den Dirigenten Sergio Azzolini, Mihkel Kütson, Jacques Lacombe, Jobst Liebrecht und Heribert Beissel.

Mit besonderem Interesse widmet sich Laila Salome Fischer der barocken Aufführungspraxis und arbeitete bereits mit namhaften Künstlern wie Raphael Alpermann, Sergio Azzolini, Stephan Mai und Armin Thalheim zusammen. Die junge Sopranistin ist Mitglied des von Raphael Alpermann geleitetem Ensembles »Concerto+14«, mit dem sie aus dem Deutschen Musikwettbewerb 2011 in der Kategorie Alte Musik als Stipendiatin hervorging. Zudem gab sie bei den Händelfestspielen Göttingen ein Konzert im Rahmen der Göttinger Reihe und reiste auf Einladung des Bach-Collegiums Asunción nach Paraguay, um dort verschiedene Solo-Bachkantaten zu singen.