Julia KleiterSängerin (Gast)

Zu den Plänen der deutschen Sopranistin Julia Kleiter zählen 2017 u. a. Neuproduktionen von Lehárs »Das Land des Lächelns« in Zürich sowie von Webers »Der Freischütz« an der Mailänder Scala, wo sie ihr Partiedebüt als Agathe geben wird, sowie im Konzertbereich ...

Zu den Plänen der deutschen Sopranistin Julia Kleiter zählen 2017 u. a. Neuproduktionen von Lehárs »Das Land des Lächelns« in Zürich sowie von Webers »Der Freischütz« an der Mailänder Scala, wo sie ihr Partiedebüt als Agathe geben wird, sowie im Konzertbereich Schumanns »Das Paradies und die Peri« unter Philippe Herreweghe in Frankfurt, Brahms’ »Ein deutsches Requiem« in London unter Fabio Luisi, Mahlers 4. Sinfonie unter Daniele Gatti in Amsterdam und Tokio, Bachs »Weihnachtsoratorium« unter Philippe Jordan in Wien sowie Liederabende in Wien, Basel und bei der Schubertiade.
2018 kehrt sie für »Der Freischütz« nach Dresden, für »Das Land des Lächelns« nach Zürich und für Eva in »Die Meistersinger von Nürnberg« an die Bayerische Staatsoper zurück. 2019 wird sie u. a. als Contessa in »Le nozze di Figaro« am Royal Opera House Covent Garden in London debütieren.
Wichtige Stationen der jüngsten Vergangenheit sind 2016 ihr Operndebüt an der Mailänder Scala als Contessa in »Le nozze di Figaro«, Fiordiligi in »Così fan tutte« in Zürich und bei den Salzburger Festspielen, Eva in »Die Meistersinger von Nürnberg« in Paris unter Philippe Jordan und in Berlin unter Daniel Barenboim, Emma in Schuberts »Fierrabras« unter Ingo Metzmacher bei den Salzburger Festspielen, ihr Rollendebüt als Contessa in Zürich, Donna Elvira in »Don Giovanni« unter Fabio Luisi in Zürich, Ilia in »Idomeneo« in Essen sowie unter Nikolaus Harnoncourt in Graz und Zürich, Zdenka in Strauss‘ »Arabella« in Zürich unter Franz Welser-Möst, in Berlin unter Ulf Schirmer und in Paris unter Philippe Jordan, Almirena in Händels »Rinaldo« an der Chicago Lyric Opera.
Julia Kleiter sang die Sophie in »Der Rosenkavalier« in Berlin unter Donald Runnicles und in Zürich unter Welser-Möst, Ännchen in »Der Freischütz« unter Thomas Hengelbrock in Dortmund und Baden-Baden, Marzelline in »Fidelio« in Ferrara, Baden-Baden und Madrid unter Claudio Abbado sowie in Paris unter Sylvain Cambreling. In Zürich debütierte sie als Serpetta in Mozarts »La finta giardiniera« unter Nikolaus Harnoncourt und gastierte mit dem Opernhaus Zürich als Giunia in Johann Christian Bachs »Luio Silla« unter Theodor Guschlbauer in Winterthur.
Sie war Claudio Abbados Pappagena in Ferrara, Baden-Baden und Modena, Susanna in »Le nozze di Figaro« in Verona, Reggio Emilia, Dresden und Paris, Celia in Mozarts »Lucio Silla« unter Tomáš Netopil in Venedig und bei den Salzburger Festspielen, Amor in Glucks »Orfeo ed Euridice« unter Riccardo Muti in Florenz und Euridice unter Thomas Hengelbrock in Paris sowie die Galathea in konzertanten Aufführungen von Händels »Acis und Galathea« in Göttingen.
Julia Kleiter gab ihr Operndebüt 2004 an der Pariser Opéra-Bastille als Pamina unter Jiři Kout. In den folgenden zehn Jahren hat sie die Partie in mehreren Produktionen in Madrid, Zürich, beim Edinburgh Festival, in New York, München und bei den Salzburger Festspielen unter Nikolaus Harnoncourt, Marc Minkowski, Claudio Abbado, Adam Fischer und zuletzt wiederum in Paris unter Philippe Jordan gesungen.
Als Konzert-und Liedersängerin gastiert sie in allen wichtigen Musikzentren und arbeitet mit Dirigenten wie Helmuth Rilling, Claudio Abbado, Riccardo Muti, Jeffrey Tate, Nikolaus Harnoncourt, Marc Minkowski, Ivor Bolton, René Jacobs, Christoph Poppen, Daniel Harding oder Marek Janowski zusammen. Zuletzt sang sie Schumanns »Das Paradies und die Peri« in Zürich unter Fabio Luisi, Haydns »Die Schöpfung« an der Mailänder Scala und Bruckners »Te Deum« in München unter Zubin Mehta.
Auf zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen ist ihr künstlerisches Schaffen dokumentiert.
Julia Kleiter stammt aus Limburg und studierte sie bei Prof. William Workman in Hamburg und bei Prof. Klesie Kelly-Moog in Köln.

Foto: Theodora Richter