Jossi WielerRegie

Mehrere seiner Inszenierungen wurden zum Berliner Theatertreffen und zu internationalen Festivals eingeladen. Im Jahre 2005 inszenierte er zum zweiten Mal in Tokio ein Projekt mit japanischen Schauspielern, das auch in Europa (Berlin, München, Wien ...

Mehrere seiner Inszenierungen wurden zum Berliner Theatertreffen und zu internationalen Festivals eingeladen. Im Jahre 2005 inszenierte er zum zweiten Mal in Tokio ein Projekt mit japanischen Schauspielern, das auch in Europa (Berlin, München, Wien, Amsterdam) gastierte.


Der Schweizer Regisseur Jossi Wieler studierte Regie in Israel. Seit 1982 inszeniert er an namhaften Theatern in Deutschland und der Schweiz klassische und zeitgenössische Stücke, u. a. mehrere Uraufführungen von Texten der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek. Für die Inszenierung ihres Stücks »Wolken.Heim.« am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg wurde er 1994 von der Zeitschrift »Theater heute« zum Regisseur des Jahres gewählt.


Seit 1994 inszeniert Jossi Wieler, meistens im Team zusammen mit Sergio Morabito, auch Opern: »La Clemenza di Tito«, »L’Italiana in Algeri«, »Alcina«, »L’incoronazione di Poppea«, »Siegfried«, »Don Carlo«, »Norma«, »Moses und Aron«, »Una cosa rara«, »Alceste« (Stuttgart), »Die Entführung aus dem Serail«, »Macbeth« (Basel), »Pelléas et Mélisande« (Hannover), »Lucio Silla« (Amsterdam), »Doktor Faust« (San Francisco).


Zum Mozartjahr 2006 inszenierten sie in Amsterdam einen da Ponte-Zyklus an drei aufeinanderfolgenden Abenden. Wieler/Morabito gastierten mit Aufführungen auch in Wien, Budapest, Moskau, Lyon und Edinburgh. Für ihre Inszenierung »Ariadne auf Naxos« bei den Salzburger Festspielen wurden sie 2002 von der Zeitschrift »Opernwelt« zum »Regieteam des Jahres« gewählt. Ihre Produktionen »Doktor Faust« und »Alceste« wurden in den Jahren 2005 und 2006 je zur »Inszenierung des Jahres« gekürt. In der Sparte »Beste Regie Musiktheater« wurde »Doktor Faust« im Jahre 2006 auch mit dem deutschen Theaterpreis »Der Faust« prämiert. Jossi Wieler erhielt 2002 den Konrad-Wolf-Preis der Akademie der Künste und 2005 den Deutschen Kritikerpreis.