Jonathan WinellOpernstudio

Jonathan Winell absolvierte ein Diplomstudium an der Hartt School der Universität von Hartford, Connecticut. Zu seinen Gesangslehrern gehörten Patricia McCaffrey und Doris Jung. Im Sommer 2013 sang er im Rahmen des Santa Fe Aprentice Program Don Curzio ...

Jonathan Winell absolvierte ein Diplomstudium an der Hartt School der Universität von Hartford, Connecticut. Zu seinen Gesangslehrern gehörten Patricia McCaffrey und Doris Jung. Im Sommer 2013 sang er im Rahmen des Santa Fe Aprentice Program Don Curzio in »Le nozze di Figaro« und Giuseppe in »La traviata«. Unter der Leitung von Eve Queler und dem New Yorker Opernorchester (The Opera Orchestra of NY) trat Jonathan Winell zum ersten Mal als Baroncelli in Wagners »Rienzi« im Lincoln Center auf.

Er gewann Preise bei verschiedenen Gesangswettbewerben wie z. B. Gerda Lissner, Giulio Gari, Licia Albanese Puccini und Il Comitato Amici del Loggiato. 2014 kam Jonathan Winell ins Halbfinale des Internationalen Mirjam-Jelin-Gesangswettbewerbs.

Er sang Ernesto in Donizettis »Don Pasquale«, Tamino in »Die Zauberflöte«, Rodolfo in »La Bohème«, Perci in »Anna Bolena«, Nadir in »Die Perlenfischer«, Camille in »Die lustige Witwe«, Léon in »Signor Deluso«, Alméric in Tschaikowskys »Iolanta«, den Journalisten in Poulencs »Les mamelles de Tirésias« und Cléon in Glucks »L’Ivrogne corrigé«. Er übernahm die Rolle des Rinucci in Puccinis »Gianni Schicchi«, sang den ersten Tenor in Weills »Die sieben Todsünden« und trat sowohl in Verdis »Messa da Requiem« als auch in Händels »Messiah« als Solist auf.

Von August 2013 bis Juni 2015 ist Jonathan Winell Stipendiat der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung am Internationalen Opernstudio der Staatsoper im Schiller Theater. In der Spielzeit 2014/15 wird er in »Die Zauberflöte« den Ersten Priester und den Ersten Geharnischten singen. Außerdem wird er als Brighella in »Ariadne auf Naxos«, als Fatty in »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny«, als Knappe in »Parsifal«, als Osburgo in »La Straniera«, in Janáčeks »Aus einem Totenhaus« und als Kanzler in Kreneks »Tarquin« auftreten.

Foto: Thomas Bartilla