Johann Werner PreinSänger (Gast)

Der Österreicher Johann Werner Prein absolvierte sein Gesangsstudium in Graz u. a. mit Kursen bei Hans Hotter und Mirella Freni. Noch während des Studiums wurde der Preisträger internationaler Wettbewerbe (u. a. Belvedere Wettbewerb und concours international) ...

Der Österreicher Johann Werner Prein absolvierte sein Gesangsstudium in Graz u. a. mit Kursen bei Hans Hotter und Mirella Freni. Noch während des Studiums wurde der Preisträger internationaler Wettbewerbe (u. a. Belvedere Wettbewerb und concours international) von Wolfgang Wagner und Sir George Solti als Donner (»Das Rheingold«) für die Bayreuther Festspiele engagiert.

Mit 33 Jahren sang er erfolgreich seinen ersten Hans Sachs, mit 34 Jahren den ersten Holländer. Der Künstler blickt auf zahlreiche Engagements an großen Europäischen Festivals und Opernhäusern zurück, so an der Wiener Staatsoper, bei den Salzburger Festspiele, bei den Wiener Festwochen, beim Steirischen Herbst, an der Hamburgischen Staatsoper, am Staatstheater Wiesbaden, am Staatstheater Nürnberg, am Theater Bern, am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf, bei den Bregenzer Festspielen, am Teatro Comunale Bologna, am Santa Cecilia u. a. an denen er über 100 Kernpartien des Heldenbaritons ebenso wie des hohen Baßes sowie des tiefen dramatischen Baritons sang, z. B. Jochanaan, Orest, Faninal, Wotan, Amfortas, Alberich, Gunther, Pizarro, Scarpia, Amonasro u. a.

In den letzten Jahren hat er große Erfolge feiern können als Simone in »Die florentinische Tragödie« in Lissabon (2004), an der Opera Lyon (2007), an dem Festival de Opera Teneriffa und als Alberich am Staatstheater Nürnberg im ersten Ringgastspiel in China unter Maestro Auguin sowie am Teatro Sao Carlos in Lissabon unter Zoltan Pesko und Marco Lethonja. Beim Mozartfestival La Coruña trat er in Zimmermanns »Ekklesiastischer Aktion « unter Friedemann Layer auf sowie in Schönbergs »Gurreliedern« im Centro Cultural in Belem, Lissabon, an der Scala als Handwerksbursch (»Wozzeck«) in der Regie von Jürgen Flimm und dem Dirigat von Daniele Gatti.

Seine nächsten Engagements führten den Künstler nach Lissabon für »Die Götterdämmerung«, an die Mailänder Scala und die Wiener Festwochen für »Lulu«, erneut nach Lissabon für »Der Ring des Nibelungen«, zu den Gluck-Festspielen Nürnberg sowie jüngst an die Oper Köln für »Krieg und Frieden« von Prokofjew.